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Hohner wünschen sich mehr Ordnungsamts- und Polizeipräsenz

Therapiehund vergiftet

Lengerich

Traurig und wütend ist Manfred Kaessler. Der Grund: Familienhund Fritz hat auf einem Spaziergang offenbar Gift gefressen und ist nach zwei qualvollen Wochen gestorben. Für die Familie ein Drama, war Fritz nicht nur ein verschmustes Familienmitglied, sondern auch ein Therapiehund für den schwerstbehinderten Aiko Kaessler.

Von Joke Brockerund

Manfred Kaessler ist traurig über den Tod seines Hundes Fritz, der auf einem der Fußgängerwege rund um die Hohner Spielplätze – hier der „Elefanten-Spielplatz“ – offenbar einen Giftköder gefressen hatte. Kaessler sorgt sich aber auch um die Sicherheit der Kinder im Hohner Wohnviertel. Foto: Joke Brocker

„Da haben wir unseren Fritz begraben“, deutet Manfred Kaessler auf eine kleine Grabstätte, die von einer Blumenschale geschmückt wird. „Er war schließlich ein Familienmitglied“, bemerkt der Rentner aus Hohne traurig. Am Samstag vor einer Woche sei Fritz „im Kreis der Familie eingeschlafen“, erzählt er mit Blick auf eine Handy-Aufnahme, die den kleinen Hund zeigt. Nach zwei qualvollen Wochen, in denen er zunächst nicht fressen wollte und später (Blut) erbrach. Nach Aussage des Tierarztes ist der zehn Jahre alte King Charles Spaniel vergiftet worden. Rattengift könne allerdings als Todesursache ausgeschlossen werden. Irgendwo auf einem der Fußwege, die rund um den „Elefanten-Spielplatz“ und den „Spinnen-Spielplatz“ führen, müsse Fritz, der nie angeleint werden musste, weil er bei Fuß lief, in einem unbeobachteten Moment einen Giftköder aufgenommen haben, ist Manfred Kaessler überzeugt.

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