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Evangelische Kirchengemeinde: Ab 28. Februar wieder Präsenzgottesdienste

Verantwortliche versprechen strenges Hygienekonzept

Lengerich

In der evangelischen Kirchengemeinde sollen ab dem 28. Februar wieder Präsenzgottesdienste stattfinden. Zunächst aber nur in der Stadtkirche. Das hat das Presbyterium entschieden.

wn

In der Stadtkirche sollen die ersten Präsenzgottesdienste stattfinden. Foto: Michael Baar

Großen Zuspruch finden laut Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde bisher die digitalen Gottesdienstangebote, die seit Weihnachten in der Lockdown-Zeit über das Internet (www.lengerich.ekvw.de) angesehen werden können. Trotzdem möchte die Kirchengemeinde sich wieder den Präsenzgottesdiensten öffnen, das aber „vorsichtig“, wie betont wird.

Das Presbyterium hat jetzt beschlossen, mit strengem Hygienekonzept ab dem 28. Februar zentrale Sonntagsgottesdienste für alle Pfarrbezirke in der Stadtkirche stattfinden zu lassen. Wenn die Infektionslage es erlaube, sollen ab Sonntag, 14. März, wieder in allen evangelischen Kirchen Gottesdienste in Präsenz stattfinden können, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Kirchengemeinde überlege außerdem, für ihre kleineren Kirchen Luftfilteranlagen zu besorgen. In der Stadtkirche gebe es die bereits.

Am Sonntag, 21. Februar, wird es demzufolge noch ein digitales Gottesdienstangebot geben. Zudem ist die Stadtkirche von 14 bis 16 Uhr wieder zu Gebet und Andacht geöffnet. Kantor Marco Johanning wird ab 15 Uhr auf der Breidenfeld-Klais-Orgel spielen. Mitglieder des Presbyteriums sollen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und für die Einhaltung der Hygienevorschriften sorgen.

Das Presbyterium hat außerdem beschlossen, dass im Frühjahr die Hohner Kirche einen Innenanstrich erhält. Nachdem die Genehmigung des Denkmalschutzamtes Münster nun vorliege, solle bald mit den Malerarbeiten begonnen werden.

Bei der digitalen Sitzung stellte sich Kantor Marco Johanning allen Mitgliedern des Leitungsgremiums vor und erläuterte, wie er seine Arbeit in dieser Corona-Pandemie-Zeit beginnen wird.

Für die Friedhöfe wird es nach Angaben des Presbyteriums bald eine neue Gebührensatzung geben. Diese soll in Kürze in den Schaukästen auf den Friedhöfen und auf der Internetseite der Kirchengemeinde veröffentlicht werden. Die Presbyter informierten sich zudem über das Projekt der Landeskirche „Evangelische Friedhöfe – Orte der Hoffnung“. Die Lengericher Kirchengemeinde denkt darüber nach, sich diesem Projekt anzuschließen und ihre Friedhöfe entsprechend zu gestalten.

Am Kirchplatz haben, wie berichtet, die Abrissarbeiten zur Errichtung des neuen Gemeindehauses begonnen. Durch das Winterwetter gab es laut Presbyterium leichte Verzögerungen. Und da am alten Verwaltungstrakt der Kirchengemeinde, der jetzt abgerissen wird, auch Fledermausbrutstellen gefunden worden seien, sorge sich Küsterin Antje Baumkamp nun um Nistkästen, in denen die tierischen „Untermieter“ am Kirchplatz eine neue Bleibe finden können.

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