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Innenstadt-Werkstatt Lengerich

Viele Ideen für die Innenstadt

Lengerich

„Interessiert dich deine Stadt?“ 150 Lengericher haben diese Frage mit „Ja“ beantwortet und sich an der Planungswerkstatt-Innenstadt beteiligt.

wn

„Interessiert dich deine Stadt?“ 150 Menschen haben diese Frage am Dienstagabend mit „Ja“ beantwortet und waren zur Innenstadt-Werkstatt in die Gempt-Halle gekommen. Dort wurde im Plenum und in Arbeitsgruppen diskutiert. Foto: Post - Welters Architekten und Stadtplaner

Unter dem Motto „Interessiert dich deine Stadt?“ hatte die Stadtverwaltung zur Innenstadt-Werkstatt in die Gempt-Halle eingeladen. Über 150 Menschen waren laut Pressemitteilung zum Gespräch mit den Planenden über die Stadtentwicklung gekommen.

Joachim Sterl (Planungsbüro Post - Welters, Dortmund) informierte über die Ergebnisse des gesamtstädtischen Leitbildes für Lengerich. Das Planungsbüro ist, gemeinsam mit dem Büro Stadt + Handel, mit der Erarbeitung des gesamtstädtischen Leitbildes und des integrierten Stadtentwicklungskonzepts für die Innenstadt beauftragt.

Das Leitbild wurde in den vergangenen Monaten auf Grundlage verschiedener Beteiligungsformate erarbeitet und stellt einen Orientierungsrahmen für die Stadtentwicklung dar. Das inhaltliche Gerüst bilden 22 Leitlinien für Lengerich, die wesentliche Ziele für die Stadtentwicklung formulieren. Aus diesen Leitlinien wurden Maßnahmen und Projekte abgeleitet, die eine konkrete Umsetzung der Ziele in die Praxis ermöglichen.

Anschließend wechselte der Fokus auf das integrierte Stadtentwicklungskonzept für die Innenstadt. Das Konzept steckt noch in der Anfangsphase und soll in den nächsten Wochen vertieft bearbeitet werden. Ralf M. Beckmann (Stadt + Handel) präsentierte einen ersten Einblick in die grundsätzliche Zielsetzung des Konzeptes und welche Herausforderungen für Lengerichs Innenstadt bestehen.

In der Veranstaltung sollte das Konzept weiter vertieft und konkrete Ideen und Maßnahmen mit Hilfe der Bürger gesammelt werden. Darüber diskutierten die Teilnehmer in einer Kreativphase an acht Stationen zu verschiedenen Fragestellungen.

Viel Zuspruch fand das Thema Treffpunkte in der Innenstadt. Die Teilnehmer besprachen, wo Orte der Begegnung entstehen könnten und wie diese gestaltet sein sollten. Ein besonderer Fokus stellten Treffpunkte für Jugendliche dar, da diese solche Orte in der Lengericher Innenstadt vermissen.

Das Themenfeld Einzelhandel als wichtiges Handlungsfeld für die Innenstadt wurde an zwei Stationen besprochen. Zum einen wurde debattiert, wie die Innenstadt als Einkaufziel verbessert werden kann. Zum anderen wurde überlegt, wie schwächere Einzelhandelslagen gezielt gestärkt werden können.

Am Ende präsentierten die Moderatoren der einzelnen Stationen die Ergebnisse. Schnell zeigte sich, dass die Lengericher viele Ideen und Visionen für ihre Innenstadt haben. Von Co-Working Spaces über Straßenmusik bis hin zur Nutzung von leerstehenden Ladenlokalen durch Kultur- und Bildungseinrichtungen – es gebe viele Möglichkeiten, wie die Innenstadt zu einem Ort werden kann, an dem man sich wohl fühlt und gerne arbeitet, wohnt und einkauft.

Im weiteren Planungsprozess werden nach Angaben der Stadtverwaltung alle Anregungen aus der Innenstadtwerkstatt zusammengetragen, ausgewertet. Anschließend fließen sie in die Erstellung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes ein. Dabei besteht weiterhin die Möglichkeit für Bürger, eigene Visionen für die Innenstadt einzubringen. Unter www.zukunft-lengerich.de wird in Kürze die zweite Phase der Online-Beteiligung beginnen, bei der Ideen für die Innenstadt veröffentlicht und diskutiert werden können. Wie das Konzept am Ende gestaltet sein wird, davon können sich die Bürger bei der Abschlussveranstaltung im Sommer ein Bild machen.

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