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Kirchensanierung: Es heißt Danke sagen

Viele Spender kommen

Lengerich

Schritt für Schritt wird die Lengericher Stadtkirche saniert. Eine Aufgabe, die Jahre in Anspruch nimmt, die dank vielfältiger Unterstützung aber auch stetig voranschreitet. Jetzt wurde zu einem Danke-schön-Abend eingeladen.

Detlef Dowidat

Ein stolzer Preis Foto: Detlef Dowidat

Die Abendsonne setzte die restaurierten Kirchenfenster in passendes Licht. Dadurch fielen Pfarrer Wernfried Lahr die Dankesworte entsprechend leicht: „Sie alle haben mit dazu beigetragen, dass die Sanierung unserer wunderschönen Stadtkirche bereits so weit vorangeschritten ist.“ Er freute sich ebenso wie die Mitglieder des Arbeitskreises Kirchensanierung über den sehr gut besuchten Dankeschön-Abend, zu dem die vielen Spender und die Bevölkerung eingeladen waren.

Musikalisch eröffneten Kantor Christoph Henzelmann und die Sopranistin Nathalie Helgert den Abend. Sie bekamen viel Beifall für ihre Vorträge. Glasmaler Christoph Sander von der Firma Glasbläserei Peters aus Paderborn erläuterte das Vorgehen beim Restaurieren der Gläser in den Fenstern der Stadtkirche. Der Vortrag wirkte durch das Strahlen der neuen Fenster besonders gut. Wernfried Lahr überbrachte Grüße der heimischen Bundestagsabgeordneten Anja Karliczek, die an dem Danke-Abend wegen eines Termins in Berlin nicht teilnehmen konnte.

Er verlas folgende Grußbotschaft: „Ich freue mich sehr, dass unsere gemeinsamen Bemühungen nach Bundesförderung erfolgreich waren. Von fast 300 eingereichten Projektanträgen schafften es nur 124 in die tatsächliche Bundesförderung. Durch meine Mitarbeit im Finanzausschuss und im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages weiß ich, dass Bundesmittel selbstverständlich sparsam ausgegeben werden müssen. Dennoch habe ich mich gern bei den Haushaltskollegen für die Entsperrung der Zuschüsse des Bundes zur Substanzerhaltung und Restaurierung von national bedeutsamen Kulturdenkmälern zugunsten der Stadtkirche Lengerich eingesetzt. Es freut mich umso mehr, dass es uns in diesem Fall gemeinsam gelungen ist, eine Förderung von 350 000 Euro aus dem Denkmal-Sonderprogramm zu erwirken.“

Ein abschließender Höhepunkt des Abends war die Versteigerung einer Skulptur, die Dieter Rogge aus alten Sandstein-Maßwerken hergestellt hatte. Das Mindestgebot von 250 Euro wurde weit übertroffen. Der Erlös von 875 Euro wird für die weitere Kirchensanierung verwendet. Glücklicher Besitzer der Skulptur ist das Ehepaar Elke und Dietmar Balkau: „Wir haben ein Stück Lengericher Stadtgeschichte gewonnen.“ Das Kunstwerk werde einen Ehrenplatz bekommen.

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