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LWL-Klinik Lengerich

Weg frei für den zweiten Bauabschnitt - Umbau und Modernisierung geht voran

Lengerich

Der LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschuss hat jetzt in Münster mit großer Mehrheit für den zweiten Bauabschnitt auf dem LWL-Klinikgelände mit einem Kostenvolumen von rund 37,1 Millionen Euro gestimmt.

Ideale Mischung aus Neu- und Altbauten – so soll die LWL-Klinik Lengerich nach den großen Baumaßnahmen voraussichtlich ab Mitte 2025 aussehen.

Das Richtfest zum ersten Bauabschnitt ist erst wenige Tage her – da wird schon der nächste Bauabschnitt für die Klinik Lengerich des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vorbereitet: Der LWL-Gesundheits- und Krankenhausausschuss hat jetzt in Münster mit großer Mehrheit für den zweiten Bauabschnitt mit einem Kostenvolumen von rund 37,1 Millionen Euro gestimmt. Am Ende wird der Landschaftsausschuss Mitte Dezember darüber entscheiden, wie es in einer Pressemitteilung des Landschaftsverbandes heißt.

Der Beschluss umfasst dabei die Sanierung der denkmalgeschützten Häuser 03 und 06 des zentralen Gebäudeensembles der Klinik sowie die Errichtung von zwei mit diesen beiden Häusern direkt verbundenen Neubauten für weitere 120 stationäre Betten. Dazu kommt der Bau eines Verbindungsbaukörpers zwischen den beiden ebenfalls denkmalgeschützten Häusern 06 und 07.

Mit dem ersten und nun folgenden zweiten Bauabschnitt können der gesamte stationäre Behandlungsbereich der Klinik, das tagesklinische Angebot, der Aufnahmeprozess sowie Teile des therapeutischen Angebotes vollständig zentralisiert werden. „Die Kombination von modernen Gebäuden verbunden mit zeitgemäß sanierter, denkmalgeschützter Bausubstanz – von hohem nationalen Rang – hat einen hervorragenden Aufenthaltscharakter und besitzt einen besonderen Charme“, betont Dr. Georg Lunemann, Direktor des LWL. Das sei eine „ideale Verknüpfung“ von Baudenkmalen mit neuer Psychiatriearchitektur unter ökologischen Bauleit-linien samt Photovoltaikanlagen, die bundesweit beispielgebend sei, so Lunemann.

„Mit den Neubauten und dem sanierten Altbestand insgesamt erzielt die Klinik hohe wirtschaftliche und personelle Synergieeffekte, die die wirtschaftliche Ertragskraft und die Arbeitgeberattraktivität der Klinik wesentlich stärken“, sagt der stellvertretende Ausschussvorsitzende Professor Dr. Thomas Reinbold (Freie Wähler). „Die Modernisierung des Hauptstandortes der LWL-Klinik Lengerich zielen darauf ab, den wachsenden Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Spezialisierung, Ambulantisierung, Digitalisierung sowie an nachhaltige baulich-strukturelle Bedingungen gerecht zu werden“, betont der Kaufmännische Direktor der LWL-Klinik Lengerich, Thomas Voß.

Der erste Bauabschnitt wird, wie berichtet, gerade umgesetzt. Er umfasst die Errichtung eines 120-Bettenneubaus, eines zentralen Aufnahme- und Ambulanzbereichs sowie einer Kombination aus Cafeteria und Speiserestaurant mit angeschlossen Räumen für Fortbildungen und Büros. Geplant ist die Inbetriebnahme dieses Bauabschnittes im Jahr 2024.

Für die Vorbereitungen des zweiten Bauabschnittes mit Baugenehmigung, Ausschreibung und Vergabe werden laut Pressemitteilung des LWL wahrscheinlich acht Monate benötigt. Mitte 2023 sollen die Arbeiten beginnen und voraussichtlich rund 24 Monate dauern.

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