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Jahresbericht des Jugendzentrums

Weniger Besucher wegen Corona

Lengerich

Thomas Brümmer, Leiter des Jugendzentrums hat am Mittwoch im Sozialausschuss über das vergangene Jahr berichtet. Dabei wurde auch klar: Es gab so manche Herausforderung.

Von und

Dank des Engagements des Jugendzentrums kam im vergangenen Dezember das Pop-up-Planetarium des LWL in die Gempt-Halle. In einem schwierigen Jahr 2021 gehörte das zu den positiven Ereignissen für das Haus an der Bergstraße. Foto: Anne Reinker

Ein schwieriges Jahr 2021 hat das Jugendzentrum hinter sich. Das geht aus dem Bericht hervor, der am Mittwochabend im Ausschuss Soziales, Generationen, Sport von Leiter Thomas Brümmer vorgestellt wurde. Dass beispielsweise die Besucher- und die Teilnehmerzahlen an den Ferienaktionen vergleichsweise niedrig waren, ist der Corona-Pandemie geschuldet.

Brümmer erinnerte daran, dass das Haus an der Bergstraße bis zum 22. März vergangenen Jahres aufgrund des zweiten Lockdowns geschlossen war. „Nach der Wiedereröffnung war es ein langsames Herantasten an die jeweiligen Bedingungen und ein Auf und Ab bei den Besucherzahlen“, heißt es im Jahresbericht. Brümmer ergänzte, dass es aufgrund der Corona-Regeln das übliche Kommen und Gehen des jungen Publikums nicht gegeben habe: „Das hat uns am meisten getroffen“.

Zunächst durften ab dem 22. März nur fünf Besucher gleichzeitig ins Jugendzentrum kommen, ab Juni immerhin 15 und nach den Sommerferien bis zu 20. Das Weniger an rigiden Vorgaben habe „nach und nach zu einer Belebung“ geführt. Positiv wird im Jahresbericht unter anderem vermerkt, dass in der Folge die Kindernachmittage gut besucht und das Programm in den Herbstferien ausgebucht gewesen sei. Festgestellt wird aber auch, dass „die sich ständig verändernden Regelungen“ Besucher und Mitarbeiter verunsichert und immer wieder „vor neue Herausforderungen“ gestellt hätten. Brümmer erinnerte in diesem Zusammenhang im Ausschuss daran, dass erst seit rund drei Wochen keine Besucherlisten mehr im Jugendzentrum geführt werden müssen. Festgehalten wird im Jahresbericht, dass Besucherrückgänge wie in Lengerich auch in vielen anderen Jugendeinrichtungen registriert worden seien. Ungezwungene Treffen, wie sie sich junge Menschen wünschten, seien durch das Corona-Regelwerk erschwert worden. Zu beobachten gewesen sei zudem, „dass einige Jugendliche dem Haus fast ganz fernbleiben, während andere auch unter den schwierigen Bedingungen gerne kommen“.

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