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Schicksalsschlag

Wenn der Traum von einer Familie unvermittelt zerbricht

Lengerich

Mit der Situation, dass Eltern um eine gerade geborenes und verstorbenes Kind trauern, über eine Fehlgeburt nicht hinwegkommen oder ein sterbenskrankes Kind haben, sind die Teilnehmerinnen an diesem Abend alle schon mal konfrontiert worden. Nur, wie geht man damit um, wie begegnet man den Eltern? Sternenkinder Beratungsstelle und Hospiz-Verein geben neue Impulse.

Michael Baar

Beim Treffen wurde nicht nur über die Erfahrungen der Teilnehmerinnen gesprochen. Die Sternenkinder Beratungsstelle und der Hospiz-Verein wollen eine Kooperation in den Blick nehmen. Foto: Michael Baar

Beim Gedanken daran, was sie früher gelernt hat, kommen einer Krankenschwester die Tränen. „Wir haben die Eltern weggeschickt, wenn das Kind im Sterben lag.“ Den Eltern nicht alles abnehmen, sondern sie einbeziehen, wenn das Kind sterbenskrank ist, fasst eine andere Frau ihre Erfahrungen zusammen. Keine Frage, „der Umgang mit Eltern, deren Kind im Sterben liegt, ist schwierig“, sagt Ulrike Michel. Aus einem nachvollziehbaren Grund. „Man weiß nicht, wie Eltern mit diesem Verlust zurechtkommen“, sagt die Leiterin der Sternenkinder-Beratungsstelle der Bethanien Diakonissen-Stiftung in Lengerich.

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