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Feuerwehr wird wegen Gasgeruch alarmiert

Zwei Messungen fallen negativ aus

Lengerich

Gasgeruch in einem Wohnhaus an der Bogenstraße hat am Montagabend die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Nach zweimaligen Messdurchgängen im gesamten Haus konnte Entwarnung gegeben werden: alle Test waren negativ.

Michael Baar

Gasgeruch hat ein Bewohner des Hauses Bogenstraße 2 - 4 am Montagabend der Feuerwehr gemeldet. Zum Glück Foto: Feuerwehr

Gasgeruch in der ersten Etage. Mit dieser Meldung wurde am Montag um 19.32 Uhr die Lengericher Feuerwehr alarmiert. Angerufen worden war aus dem Wohngebäude an der Bogenstraße 2 - 4. „Wir haben zunächst das Haus evakuiert und den Bereich gesichert“, beschreibt Thorsten Budzinski das Vorgehen. Anschließend seien in allen Etagen, auch im Keller, Messungen auf Gas in der Luft vorgenommen worden.

Diese fielen ebenso negativ aus wie ein anschließender zweiter Messdurchgang, der mit Fachleuten von den Stadtwerken Lengerich (SWL) durchgeführt wurde. Eine gewisse Erleichterung darüber ist dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr auch am Tag danach noch deutlich anzuhören. Natürlich seien Erinnerungen an das Unglück in Lienen vor gut einem Jahr hochgekommen, räumt er im Gespräch ein.

Die Bewohner des Hauses mit mehreren Mietparteien hätten sich während des Einsatzes auf der für den Verkehr gesperrten Straße aufgehalten. Zwei Kinder, die keine den niedrigen Temperaturen angemessene Kleidung getragen hätten, seien von der Polizei mit in die nahe gelegene Wache genommen worden. Das bestätigt Johannes Tiltmann, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten. „Die Kinder haben sich für kurze Zeit im Eingangsbereich der Wache aufgehalten, um sich aufzuwärmen.“

Gegen 21 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr, die mit 21 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen vor Ort war, beendet.

Thorsten Budzinski hat im Nachgang dieses Einsatzes zwei eindringliche Bitten beziehungsweise Empfehlungen:

Sollte Gasgeruch wahrgenommen werden, sollte schnellstmöglich die Feuerwehr alarmiert werden. „Das sind immer brisante Einsätze.“

Hausbesitzer sollten zudem darauf achten, dass alle gasbetriebenen Anlagen schnell erreicht werden können.

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