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Fall von Hasenpest in Lienen-Hohenfeld

Bei Tularämie ist Vorsicht geboten

Lienen/Münster

Wenn der Begriff Pest fällt oder vorkommt, schrillen vielfach die Alarmglocken. Aktuell ist es die aus Osteuropa herannahende Afrikanische Schweinepest, die nicht nur Bauern in Aufregung versetzt. Beim Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe in Münster ist jüngst ein im Jagdrevier Lienen-Hohenfeld verendeter Hase abgegeben worden. Bei dem Tier wurde Franzisella tularensis festgestellt, der Erreger der Tularämie, zu deutsch Hasenpest.

Michael Schwakenberg

Tiere, die von der sogenannten Hasenpest befallen sind, verenden meistens innerhalb weniger Tage. Beim Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt in Münster (kleines Bild) gab es im vergangenen Jahr 39 positive Befunde. Foto: dpa/Oliver Werner

In dem kurzen Befundbericht der Behörde (liegt den WN vor) heißt es abschließend: „Aufgrund des zoonotischen Potenzials dieses Erregers wurde aus Arbeitsschutzgründen von weitergehenden Untersuchungen abgesehen.“ Unter „zoonotisch“ versteht man, dass Erreger von Wirbeltieren auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden können.

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