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Treffen von Ehren- und Hauptamtlichen in der Flüchtlingsarbeit

Case-Managerin mit viel Erfahrung

Lienen

In der Begegnungsstätte der Gemeinde Lienen hat jetzt die erste offizielle Zusammenkunft des sogenannten Case-Managements mit Vertretern der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Lienen stattgefunden. Insgesamt zehn Ehrenamtliche beteiligten sich an der Sitzung. Initiator und Organisator war die Flüchtlingshilfe.

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In der Begegnungsstätte fand das Treffen von Mitgliedern der Flüchtlingshilfe mit Vertretern des Case-Managements statt. Foto: Flüchtlingshilfe Lienen

In der Begegnungsstätte der Gemeinde Lienen hat jetzt die erste offizielle Zusammenkunft des sogenannten Case-Managements mit Vertretern der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe Lienen stattgefunden. Insgesamt zehn Ehrenamtliche beteiligten sich an der Sitzung. Initiator und Organisator war die Flüchtlingshilfe.

Manchmal sind englische Ausdrücke einfach treffender als ihre deutsche Übersetzung, heißt es im Pressebericht über das Treffen. Das Case-Management habe einen ähnlichen Arbeitsauftrag wie die soziale Fall-Arbeit und soll Menschen mit Migrationsbiografien – unabhängig von Alter, Aufenthaltsstatus, Aufenthaltsdauer oder Leistungsbezug – auf ihrem Weg der Integration beraten, begleiten und bestärken.

Das Case-Management wird vom Landesministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration im Rahmen der Landesinitiative Kommunales Integrationsmanagement (KIM) gefördert. Die Koordinierung und die strategische Durchführung der Initiative KIM obliegt dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Steinfurt.

Die zuständige Case-Managerin für die Gemeinden Lienen, Lotte, Ladbergen und Tecklenburg heißt Antoaneta Nikolova und ist seit dem 1. Februar dieses Jahres Mitarbeiterin des Vereins „ Lernen fördern“ in Lengerich. Die gebürtige Bulgarin ist von Beruf Pädagogin, Kultur- und Sozialanthropologin und sieht in ihrer eigenen Integrationserfahrung „eine wesentliche Ressource, die sie gerne weitergeben würde“. Sie blickt zudem auf eine achtjährige Berufserfahrung im Bereich Inte-gration-Migration zurück. Als Angestellte im öffentlichen Dienst bei der Stadt Hamm hat sie zahlreiche Integrationsprojekte konzipiert und koordiniert.

Nikolova sieht in dem Arbeitsauftrag des Case-Managements „eine inspirierende Aufgabe“ und freut sich nach eigener Aussage, „einen Beitrag zu der Integrationslandschaft der Gemeinde Lienen leisten zu dürfen“. Ganz besonders freut sie sich auf die Zusammenarbeit „mit allen engagierten Integrationstreibern und Integrationstreiberinnen in Lienen“

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