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Bauarbeiten wurden zügig erledigt

Dorfteich lädt wieder zum Verweilen ein

Lienen

Etwa zwei Jahre haben die Planungen rund um die Neugestaltung des Dorfteichs bis hin zur Bewilligung durch die Bezirksregierung gedauert, die Umsetzung ging weitaus schneller: die meisten Arbeiten der als LEADER-Projekt geförderten Maßnahme sind abgeschlossen. Den Lienenern und Touristen bietet sich nun ein vollkommen neues Bild

-rei-

Gartenbauer Stefan Epmann (links) und Bauamtsleiter Nico Königkrämer sind mit der Neugestaltung rund um den Dorfteich mehr als zufrieden. Foto: Anne Reinker

Etwa zwei Jahre haben die Planungen rund um die Neugestaltung des Dorfteichs bis hin zur Bewilligung durch die Bezirksregierung gedauert, die Umsetzung ging weitaus schneller: die meisten Arbeiten der als LEADER-Projekt geförderten Maßnahme sind abgeschlossen. Den Lienenern und Touristen bietet sich nun ein vollkommen neues Bild.

Innerhalb von sechs Wochen wurde alles erledigt. „Das Wetter war gut“, erklärt Stefan Epmann, der für die landschaftlich-gärtnerische Umgestaltung verantwortlich war. Die Trockenheit habe der Umsetzung in die Hände gespielt, meint der Gartenbauer.

Viele können sich noch an die durch das Wurzelwerk aufgerissene Wegepflasterung, die wackeligen Betonsteine entlang des Wassers und die dadurch insgesamt etwas heruntergekommene Atmosphäre erinnern. Bei einer Besichtigung zeigen sich Stefan Epmann sowie Bauamtsleiter Nico Königkrämer mit dem neuen Ist-Zustand zufrieden.

Kaum lag vor einigen Wochen die Bewilligung der Bezirksregierung Münster vor, machte sich das Unternehmen Knappheide aus Glandorf an den Abriss und die Entsorgung der Betonsteine, lediglich der Streifen entlang der Straße blieb.

Anschließend ging Stefan Epmann ans Werk. Am Dorfteich entstand ein kleiner gekiester Strand, an dem im nächsten Sommer mancher ein Sonnenbad nehmen wird. „Der ein oder andere wird bestimmt mal seine Füße ins Wasser halten“, schätzt Nico Königkrämer.

Die östliche und westliche Seite des Dorfteichs bepflanzte Stefan Epmann mit Gräsern und Sumpfpflanzen. „Der Untergrund dafür war perfekt“, meint er. „Eine ökologische Aufwertung“, lobt Königkrämer.

Der holperige Weg mit Stolperfallen wich einer neuen, barrierearmen Anlage mit befestigten Sandwegen, einer sogenannten wassergebundenen Wegedecke. Dafür mussten etliche Wurzelstöcke entfernt werden, erläutert Stefan Epmann. Der Baumbestand blieb.

Einige Sitzgelegenheiten wurden abgebaut. Aus Kostengründen verzichtete die Gemeinde auf die angedachte Seebrücke auf dem Wasser. „Zu teuer“, sagt Nico Königkrämer.

Im Frühjahr geht es mit der Einsaat der übrigen Flächen weiter. Auf neue Spielgeräte können sich vor allem die kleinen Besucher freuen. Aktuell warten noch die Enten auf die Renovierung ihres Häuschens auf dem Teich.

Geplant sind zudem noch Änderungen im Bereich der Beleuchtung. „Wir hoffen, dass zu Saisonbeginn alles komplett fertig ist“, sagt Nico Königkrämer. Ein buntes Bild wird das Areal rund um den Teich dann aber schon bieten, hat Epmann doch viele Blumenzwiebeln gesetzt.

Dass nicht nur der Zeit-, sondern auch der Kostenplan eingehalten werden kann, freut Königkrämer. Für die gesamte Maßnahme waren 150 000 Euro veranschlagt. 65 Prozent davon werden durch das Leader-Projekt gefördert.

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