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Imker in spe

Ein zuckersüßes Hobby

Lienen

Es ist ein zuckersüßes Hobby, das sich plötzlich wachsender Beliebtheit erfreut. Die Rede ist von der Imkerei. Zehn Interessierte wollen das zu ihrem Steckenpferd machen.

wn

Wie müssen Honigbienen gehalten werden, damit sie sich wohlfühlen? Wie lassen sich Krankheiten verhindern? Fragen, auf die angehende Imker, von fachkundigen Imkern entsprechende Antworten erhielten.

Jüngst erhielten 20 angehende Imker ihre Teilnahmebescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar „Einführung in die Bienenhaltung“ im Lienener AWO-Treff. Nach einer Einführung im Februar trafen sich die Teilnehmer von April bis Oktober regelmäßig, um Grundwissen über die Honigbiene und den Umgang mit diesem Insekt zu erlernen. Kursusleiter war der Lehrbeauftragte des Landesverbandes Westfälischer und Lippischer Imker, Robert Laufer aus Ostbevern-Brock.

In dem Lehrgang, so der Kreisimkerverein Tecklenburg, standen zwei Themen im Vordergrund. Zum einen wie man ein Bienenvolk durch das Jahr bringt, ohne dass es wegfliegt (schwärmt) und zum anderen, wie man die Bienen durch den Winter bringt, ohne dass sie sterben. Natürlich wurde auch besprochen, wie die Honigernte eingebracht wird.

In dem Kursus waren Theorie und Praxis eng miteinander verbunden. Zunächst wurde in einem theoretischen Teil besprochen, was aktuell bei den Bienenvölkern zu erwarten ist. Anschließend folgten praktische Arbeiten an zwei Völkern. Entsprechende Kästen waren am AWO-Treff aufgestellt.

Zum Ende des Kurses nehmen zehn Teilnehmer aktiv die Imkerei auf. Drei weitere planen im Frühjahr mit der Bienenhaltung zu beginnen.

Um die ersten eigenen Erfahrungen zu begleiten, bietet der Kreisimkerverein Tecklenburger Land im kommenden Jahr monatliche Neuimkertreffen an.

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