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25 Jahre Förderkreis Lienen-St. Marys

Einsatz für die Völkerverständigung

Lienen

Im vergangenen Jahr wurde das Jubiläum 25 Jahre Partnerschaft Lienen-St. Marys gefeiert. In diesem Jahr besteht der Förderkreis Lienen-St. Marys ein Vierteljahrhundert. Er wurde am 14. Oktober 1996 gegründet, drei Monate nach dem ersten Besuch von Lienenern in der neuen Partnergemeinde.

Es müssen nicht immer die USA sein: Vor zwei Jahren unternahm der Förderkreis Lienen-St. Marys eine Schwarzwald-Fahrt. Foto: privat

Im vergangenen Jahr wurde das Jubiläum 25 Jahre Partnerschaft Lienen-St. Marys gefeiert. In diesem Jahr besteht der Förderkreis Lienen-St. Marys ein Vierteljahrhundert. Er wurde am 14. Oktober 1996 gegründet, drei Monate nach dem ersten Besuch von Lienenern in der neuen Partnergemeinde. „Von dem Besuch in St. Marys und der anschließenden Rundreise waren wir so begeistert, dass die Überlegung aufkam, wie wir eine feste Partnerschaft entwickeln können“, erinnert sich der Vorsitzende Gerhard Schomberg. Ein Verein, eine Gruppe musste her, so der Tenor damals. Willi Engels, damals auch stellvertretender Bürgermeister, ergriff maßgeblich die Initiative und traf die Vorbereitungen.

Schomberg: „Die Hauptaufgabe des Vereins sehen wir auch heute noch in der Pflege und Förderung der Partnerschaft mit der Gemeinde St. Marys und natürlich in der Unterstützung des Schüleraustausches mit dem Förderverein Lengerich-Wapakoneta sowie dem Gymnasium.“

Die Pandemie habe die Aktivitäten in den vergangenen anderthalb Jahren aber praktisch lahm gelegt. Die Verantwortlichen hoffen jedoch, dass vielleicht 2023 oder 2024 wieder ein Freundschaftsbesuch stattfinden kann. „Der Kontakt über den großen Teich ist nach wie vor gut. Unsere Freunde warten schon“, versichert Schomberg. Auch die Unterstützung des Schüleraustausches soll möglichst bald wieder aufgenommen werden.

Der Verein hat aber auch viele andere Aktivitäten im Kalender stehen. Das war vor allem in den Jahren immer so, in denen kein Freundschaftsbesuch auf dem Programm stand. Tolle Erlebnisse seien die mehrtägigen Fahrten, unter anderem nach Ungarn, Berlin, Dresden, Leipzig oder in den Schwarzwald, nach Mecklenburg-Vorpommern oder ins Elsass gewesen. Die alljährliche Fahrradtour an Fronleichnam in die nähere Umgebung, der Weihnachtskaffee in der Adventszeit oder die Zusammenarbeit mit dem Kelme-Verein gehören ebenso zu den Aktivitäten wie die Pflege der im Barfußpark und am Dorfteich gepflanzten Bäume.

Schomberg ist mehr denn je von der Bedeutung des Engagements überzeugt: „Der Förderkreis Lienen-St. Marys ist von Anfang an der ideelle Träger der Partnerschaft. Wir wünschen und hoffen, dass wir auch weiterhin einen kleinen Beitrag zu Frieden und Völkerverständigung in einer immer verrückter werdenden Welt leisten können.“

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