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Lüftungsanlagen für Schulen sind Thema im Ausschuss

Förderbescheid ist da

Lienen/Kattenvenne

Die Grundschulen in Lienen und Kattenvenne verfügen derzeit über keine Lüftungsanlage. Die Verwaltung hat jedoch Kostenschätzungen eingeholt.

Von und

Die Anschaffung von mobilen Lüftungsgeräten für die Lienener Schulen ist aktuell kein Thema. Foto: dpa

Die Verwaltung hat die Möglichkeiten der Installation von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) beziehungsweise mobilen Lüftungsgeräten in den beiden Grundschulen geprüft und Kostenschätzungen eingeholt. Das geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung auf eine entsprechende Anfrage des Bündnisses für Ökologie und Demokratie hervor. Das Thema steht auch auf der Tagesordnung des Ausschusses für Schule und Bildung, der am Montag, 17. November, ab 18 Uhr im Haus des Gastes tagt.

Die Grundschulen in Lienen und Kattenvenne verfügen demnach zurzeit über keine Lüftungsanlage. Der Einbau einer RLT-Anlage sei zwar technisch möglich, gestalte sich aber aufgrund der alten Bausubstanz als äußerst schwierig und kostenintensiv. Die Frischluftzufuhr werde derzeit in beiden Schulen über das regelmäßige Öffnen der Fenster gewährleistet.

Zuwendungsanträge gestellt

Unabhängig davon hat die Gemeinde auf Grundlage der Kostenschätzungen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Zuwendungsanträge gestellt und zwischenzeitlich auch Förderbescheide erhalten, heißt es weiter. Aufgrund der Bewilligung der Förderung für RLT-Anlagen, so die Verwaltung, „wird die Ausstattung der Schulen mit mobilen Lüftungsgeräten zunächst nicht weiter verfolgt“.

Jedoch gebe es bei RLT-Anlagen wegen der hohen Nachfrage lange Lieferzeiten. Zur Unterstützung der Einhaltung der Lüftungsintervalle seien die Schulen mit „qualitativ hochwertigen Co-Ampeln“ ausgestattet worden.

Co-Ampeln

Zudem teilt die Gemeindeverwaltung mit, dass seit Mai diesen Jahres an den Grundschulen PCR-Pooltests als „Lolli-Tests“ durchgeführt werden. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler zweimal wöchentlich getestet. Die Sammeltests werden an ein Labor zur Auswertung weitergegeben. Lienen ist dabei so genannte „federführende Kommune“ und damit für die Organisation und Durchführung des Transportes der Lienener Schulen und fünf Lengericher Schulen zu einem Knotenpunkt in Münster zuständig. Von dort aus erfolgt der weitere Transport mit anderen Sammeltransporten in ein Labor.

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