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Keine Preiserhöhung bei der Müllentsorgung

Gebühr für Straßenreinigung steigt

Lienen

Die Bürger in Lienen müssen sich im kommenden Jahr auf mehrere Gebührenerhöhungen einstellen. Bei den Punkten Abwasser und Straßenreinigung wird es teurer.

Die Straßenreinigung wird für die Bürgerinnen und Bürger in Lienen im kommenden Jahr teurer. Ein Grund dafür sind die gestiegenen Person Foto: Ulrich Gösmann

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses haben am Montagabend in Lienen mehrere Änderungssatzungen zur Gebührenanhebung beschlossen. Da die Gemeinde in diesem Punkt dazu verpflichtet ist, kostendeckend zu arbeiten, müssen die Preiserhöhungen im kommenden Jahr an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden.

Sowohl beim Abwasser als auch bei der Straßenreinigung wird es teurer. Bei den Gebühren für die Müllabfuhr können die Lienener hingegen aufatmen, denn bei der Abfallentsorgung wird es für das Jahr 2023 voraussichtlich keine Anpassungen geben. Die Kosten für die jeweiligen Abfallbehälter sehen weiterhin wie folgt aus:

Restmüll

80 l Gefäß 90 Euro

120 l Gefäß 134,40 Euro

240 l Gefäß 267,60 Euro

Bio-Müll

80 l Gefäß 55,20 Euro

120 l Gefäß 82,80 Euro

240 l Gefäß 165,60 Euro

Die Papiertonne kann bis auf Weiteres kostenlos angeboten werden.

Anders sieht es beim Abwasser aus. Für das Jahr 2023 wurde auf Grundlage der voraussichtlich entstehenden Kosten die Gebührenbedarfsberechnung für die Schmutz- und Niederschlagswassergebühr erstellt. Der Preis für das Niederschlagswasser liegt konstant bei 0,50 Euro/m² während die Kosten für das Schmutzwasser von bisher 3,70 Euro/m³ auf 4,30 Euro/m³ steigen werden. Der Hauptgrund für die Gebührenanhebung seien die derzeitigen Energiekosten.

Zum 1. Januar steht auch eine Anpassung der Straßenreinigungsgebühr an. Diese wird pro laufendem Meter berechnet und setzt sich aus dem Anliegerverkehr (2,32 Euro), dem innerörtlichen Verkehr (1,74 Euro) und dem überörtlichen Verkehr (1,16 Euro) zusammen. Die Änderungen zum Vorjahr ergeben sich aus den gestiegenen Deponiekosten, den Mehraufwendungen für den Winterdienst und den höheren Personalkosten. Für die Berechnung beim Punkt Winterdienst wird ein seitens der Gemeindeprüfungsanstalt NRW empfohlener Mittelwert aus den vergangenen fünf Jahren verwendet.

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