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Sommertour der Jungen Union

Generation von Nichtschwimmern verhindern

Lienen

Die Junge Union (JU) ist aktuell auf Sommertour durch den Kreis Steinfurt. In allen Städten und Gemeinden des Kreises macht sie jeweils einmal Station – etwa bei einem Unternehmen, einem Verein oder einer sozialen Einrichtung. Zuletzt führte diese Tour die CDU-Nachwuchspolitiker in das Hallenfreibad Lienen.

Bei ihrer Sommertour durch den Kreis hat die Junge Union (JU) mit ihrem Kreisvorsitzenden Philip Schönfeld (rechts) Station im Hallenfreibad gemacht. Foto: JU Lienen

Die Junge Union (JU) ist aktuell auf Sommertour durch den Kreis Steinfurt. In allen Städten und Gemeinden des Kreises macht sie jeweils einmal Station – etwa bei einem Unternehmen, einem Verein oder einer sozialen Einrichtung. Zuletzt führte diese Tour die CDU-Nachwuchspolitiker in das Hallenfreibad Lienen.

„Der Bedarf konnte schon vor dem Corona-Virus kaum gedeckt werden“, sorgt sich Philip Schönfeld um jene Kinder, die bislang nicht am Schwimmunterricht teilnehmen konnten. Gemeinsam mit Lukas Licher und Jana Bergmann, beide Mitglied im Gemeinderat, informierte sich der Kreisvorsitzende der Jungen Union über die Situation in Lienen. Es sei wichtig, eine ganze Nichtschwimmer-Generation aufgrund der Pandemie zu verhindern.

Licher, der selbst die Nachwuchsschwimmer von Schwarz-Weiß Lienen trainiert, erklärte: „Wir sind stolz auf unser Hallenfreibad und leisten damit unseren Beitrag zur Schwimmausbildung für möglichst viele Kinder und Jugendliche.“ Das sei ohne den großen ehrenamtlichen Einsatz vor Ort aber kaum möglich, betont er.

In Nordrhein-Westfalen könne der volle Bedarf allein schon deshalb nicht gedeckt werden, da die Wasserflächen nicht ausreichten, heißt es im Bericht der JU.

Das Landesprogramm „NRW kann schwimmen“ sei deshalb ein wichtiger Baustein, meint Philip Schönfeld: „Die Landesregierung stellt 287 000 Euro für dieses Programm zur Verfügung. Das ist Geld, was vor Ort dringend gebraucht wird.“

Ziel der Jungen Union ist, dass alle Kinder spätestens in der Grundschule schwimmen lernen. „Die Bedingungen dafür zu schaffen, ist unsere politische Aufgabe“, so Schönfeld. Er will sich für die Entwicklung des Lienener Bades einsetzen. Auch deshalb, weil ortsnahe Angebote wichtig seien für die Attraktivität der Gemeinde.

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