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Investor plant Bau von zwei Mehrfamilienhäusern

Gewerbegebiet auf dem Weg

Lienen

Ein Investor plant, nördlich der Iburger Straße, quasi in dritter Reihe, zwei Mehrfamilienhäuser zu errichten. Ziemlich genau gegenüber dem Seniorenheim Baulmann hinter den schon bestehenden Mehrfamilienhäusern. Allerdings sind die Pläne auch für die Gemeinde selbst von großem Interesse.

In Höhe des Seniorenheims Baulmanns sollen nördlich der Iburger Straße auf der rot dargestellten Fläche zwei weitere Mehrfamilienhäuser entstehen. Foto: Gemeinde Lienen

Ein Investor plant, nördlich der Iburger Straße, quasi in dritter Reihe, zwei Mehrfamilienhäuser zu errichten. Die Bauplätze befinden sich ziemlich genau gegenüber dem Seniorenheim Baulmann hinter den schon bestehenden Mehrfamilienhäusern.

Über das Vorhaben informierte Bauamtsleiter Nico Königkrämer jetzt den Planungs- und Bauausschuss, da für die Umsetzung eine Änderung des Bebauungsplans Müggenkamp erforderlich ist. Die Pläne sind aber auch für die Gemeinde selbst von Interesse. Es geht um die Erschließung. Die erfolgt von der Iburger Straße gen Norden.

„In Gesprächen mit dem Eigentümer konnten wir wichtige Rechte, wie zum Beispiel Leitungsrechte für die Gemeinde sichern“, erläuterte Königkrämer im Ausschuss. Es verwies darauf, dass hinter dem Wohngebiet Müggenkamp das gleichnamige Gewerbegebiet entstehen soll. Und nördlich davon, jenseits der geplanten Erweiterung der Ortsentlastungsstraße, das Gewerbegebiet Pastorenkamp. „Wir haben dort eine Hanglage und werden ein Regenrückhaltebecken und auch eine Ableitung brauchen“, so der Bauamtsleiter auf WN-Nachfrage. Die sei nun in Richtung Iburger Straße gesichert. „Das bringt uns entscheidend weiter.“ Man arbeite derzeit „fieberhaft“ daran, die Flächen als Gewerbegebiete auf den Weg zu bringen.

Was die beiden geplanten Mehrfamilienhäuser betrifft, kam aus dem Ausschuss die Anfrage, ob die im Bebauungsplan vorgesehene Quote von einem Stellplatz pro Wohneinheit ausreichend sei. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Stehr gab zu bedenken, dass es sich bei der Zielgruppe wohl um eine Klientel handele, die womöglich nicht mal über ein Auto pro Partei verfüge.

Auf WN-Anfrage konkretisierte Königkrämer, was Stehr mit diese Hinweis nur andeutete: „Ausgehend von der bestehenden Bebauung, kann man davon ausgehen, dass dort Wohnungen entstehen, die für Senioren und Singles interessant sind.“ Er geht davon aus, dass die beiden Häuser mit zwischen sechs und neun Wohnungen geplant werden. Das sei im Rahmen der Möglichkeiten des Bebauungsplan aber einzig und allein Sache des Investors. Die „Lebenswirklichkeit im Bestand“ zeige, dass eine Quote von einem Stellplatz pro Wohnung völlig ausreiche.

Der Planungs- und Bauausschuss stimmte der erforderlichen Änderung letztlich zu.

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