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Musik und Lesung zum Advent

Lieder bringen „Freude für die Welt“

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Peter Eisenblätter (Blockflöte), Matthias Reuland (Violine) und Ulrike Lausberg (Orgel) sorgten beim Konzert in der evangelischen Kirche für eine besondere adventliche Stimmung.

Von Anne Reinkerund

Peter Eisenblätter, Ulrike Lausberg und Matthias Reuland (von links)schenkten den Besuchern eine schöne Stunde mit adventlicher Musik. Foto: Anne Reinker

Viele weihnachtliche Veranstaltungen – ob Märkte, Basare oder andere Großveranstaltungen – müssen in diesem Jahr wieder ausfallen. Ade Weihnachtsstimmung, möchte man da meinen. Umso wohltuender und gemütvoller war da am Samstag das Adventskonzert, zu dem die evangelische Kirchengemeinde ganz coronakonform in ihr Gotteshaus einladen konnte. Vermutlich lag es jedoch an der Pandemie wie auch am trüben Wetter, dass die Besucherzahl überschaubar war.

Wie sonst schon mal in den Vorjahren fand in diesem Jahr aus bekannten Gründen kein großes Konzert statt, sondern ein kleines Ensemble platzierte sich oben auf der Orgelbühne.

Aber es muss auch nicht immer eine große Gruppe sein, die unterhält. Das erreichte auch das Trio, bestehend aus Peter Eisenblätter (Blockflöte), Matthias Reuland (Violine) und Ulrike Lausberg (Orgel), voll und ganz. Sie hatten sich für die gut einstündige Musikvorführung ein klassisches Repertoire mit Advents- und Weihnachtsliedbearbeitungen aus verschiedenen Jahrhunderten gewählt. Auch festliche Barockmusik gehörte zu den Melodien.

Festliche Barockmusik

So starteten die Instrumentalisten mit dem allseits bekannten und beliebten „Macht hoch die Tür“, ein Stück, dass geradezu für Weihnachten steht.

Kompositionen beispielsweise von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach oder auch Georg Friedrich Händel schlossen sich an. Fröhlich anmutende Werke und bekannte Weihnachtsmelodien ließen die Zuhörer eine Auszeit von der anstrengenden Zeit nehmen. Die Musiker ließen jedem Vortrag eine kurze Pause folgen, in der die Besucher das Gehörte noch innerlich nachklingen lassen konnten.

Den instrumentalen Teil bereicherten Dagmar Kortepeter und Wolfgang Monka mit liturgischen Texten für die Besucher. Die Zeilen zum „Frieden auf Erden bei den Menschen, an denen Gott Wohlgefallen hat“, trug Dagmar Kortepeter vor und hob darin die Bedeutung der Bezeichnung „Ehre sei Gott in der Höhe“ hervor.

Der Abschluss des Vorspiels war dem Lied „Joy to the world“ gewidmet, das auch das Konzert betitelte und mit dem sie instrumental um „Freude für die Welt“ baten.

Das Konzert war ein kleines Geschenk in einer schwierigen Zeit, in der richtige Weihnachtsstimmung rar ist. Mit einem warmen Gefühl im Herzen werden jedoch viele der Besucher die Kirche verlassen haben. Für die Musiker ging es schnell weiter: am frühen Abend schon traten sie in Mettingen auf.

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