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Weihnachtsmarkt mit neuem Namen und neuem Gewand 

Lienen bekommt „Winterzauber“

Lienen

Der Lienener Weihnachtsmarkt bekommt einen neuen Namen, einen neuen Rahmen und wird auf zwei Tage verkürzt. Gleichzeitig haben sich so viele Aussteller angekündigt, „wie seit zehn Jahren nicht mehr“, sagt Daniel Peters. Der Vorsitzende von „Mein Lienen“ blickt dem Budenzauber, der sich am ersten Adventswochenende durch den gesamten Ortskern erstreckt, mit Freude entgegen.

Von Mareike Stratmann

Zauberhafte Momente Foto: Gemeinde Lienen

Im Hintergrund feilen die Verantwortlichen schon seit Monaten an einem tragfähigen Konzept. Nun ist klar: Der erste Lienener Winterzauber geht am ersten Adventswochenende, 27. und 28. November, im Schatten der evangelischen Kirche und entlang des Diekesdamm über die Bühne – und vor allem: Viele scheinen dabei sein zu wollen. „Fast schon überraschend viele“, wie Daniel Peters angesichts von rund 40 Ausstellern schwärmt.

Der Lienener Weihnachtsmarkt bekommt einen neuen Namen, einen neuen Rahmen und wird auf zwei Tage verkürzt. Gleichzeitig haben sich so viele Aussteller angekündigt, „wie seit zehn Jahren nicht mehr“, sagt der Vorsitzende von „Mein Lienen“. Dabei handele es sich um einen guten Mix aus hiesigen Vereinen, Einrichtungen und Schulen einerseits und engagierten Hobbykünstlern andererseits, die Feuerschalen aus Beton, hölzerne Ergebnisse der Kettensägenkunst und vieles mehr anböten. Karussell und Bimmelbahn sollen die jüngeren Besucher ansprechen.

Wichtig: Während die aktuelle Corona-Schutzverordnung NRWs keine 3G-Regelung für die Durchführung von Weihnachtsmärkten vorsieht, setzen die Veranstalter in Lienen sehr wohl auf diese Maxime. „Wir befinden uns in unmittelbarer Nähe zu Niedersachsen, in der die 3G-Regel für Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte gilt. Da werden wir uns anschließen und nicht etwa Impfmuffel aus Niedersachsen nach Lienen holen“, sagt Daniel Peters entschieden. Ein beauftragter Sicherheitsdienst werde die Einhaltung mittels Stichproben überprüfen und bei Nicht-Einhaltung Platzverweise aussprechen.

Außerdem gilt: Das Haus des Gastes bleibt am ersten Adventswochenende komplett geschlossen. Die sonst im Ratssaal ausstellenden Hobbykünstler können ihre Kreationen aus Wolle, Stein und Co. in Hütten entlang des Diekesdamms präsentieren. Corona-geschuldet werden die Buden außerdem einen größeren Abstand als sonst haben. Dank der vielen Aussteller wird sich der Budenzauber so durch den gesamten Ortskern erstrecken.

In der Kirche wird erstmals nicht die beliebte Krippen- und Engelausstellung stattfinden. Allerdings verspricht Daniel Peters, dass die beiden Kirchengemeinden „eng in die Vorbereitung einbezogen“ sind und derzeit noch letzte Abstimmungen träfen, in welcher Form sie sich am Winterzauber beteiligten.

Klar ist derweil, dass an den beiden Tagen musikalisch einiges geboten wird. So werde die Integrative Kunst- und Musikschule (IKM) von Ute Ahrens aus den Fenstern des Hohen Hauses mit einem bunten Programm auf sich aufmerksam machen, und auch Jagdhornbläser, Musikverein und Posaunenchor wollen den Gästen des Winterzaubers ihre Aufwartung machen.

Aufgrund der vergleichsweise kurzen Vorbereitungszeit ist noch einiges im Fluss, schildert Daniel Peters. Die Öffnungszeiten indes scheinen in Stein gemeißelt: So lädt der Budenzauber am Samstag von 14 bis 21 Uhr sowie am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst (Beginn 11 Uhr) von 12 bis 19 Uhr zum Stöbern, Staunen und Schlemmen ein. Am Sonntag, so Daniel Peters, werde es am Kirchturm eine Suppe aus der historischen Feldküche geben, dessen Verkaufserlös in Lienen gespendet wird. Und auch ansonsten dürfe die heimische Küche angesichts zahlreicher kulinarischer Angebote gerne kalt bleiben.

Der Vorsitzende sieht seinen Verein in puncto Winterzauber auf einem guten Weg – auch wenn die Infizierten-Zahlen aktuell wieder steigen: „Wir stehen im engen Austausch mit unserem Ordnungsamt und sind total bemüht, den Markt durchzuführen. Ein Jahr Zwangspause ist genug. Notfalls müssten wir das Gelände einzäunen und engmaschig kontrollieren“, so der Verantwortliche. Gleichwohl hofft er, dass das nicht nötig sein wird und den Gästen der Bummel durch Lienen am ersten Adventswochenende zauberhafte Momente beschert.

Aufgrund von Auf- und Abbauarbeiten werden Kirchplatz und Diekesdamm von Freitag, 26. November, bis Montag, 29. November, für den Verkehr gesperrt.

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