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Gemeinde hat Immobilie angeboten bekommen

Neue Perspektive für den Bauhof

Lienen

Anfang des Jahres sah es so aus, als wäre die Suche nach einem neuen Bauhof-Areal abgeschlossen. Nördlich des noch fehlenden Teilstücks der Umgehungsstraße liegt eine Fläche, die sich bereits im Eigentum der Gemeinde befindet und als Standort für einen neuen Bauhof tauglich erscheint. So weit, so gut. Allerdings hat sich relativ kurzfristig noch eine zweite Option ergeben.

Michael Schwakenberg

Vorerst ist weiterhin offen, wann und wo die Mitarbeiter des Bauhofes dauerhaft Quartier beziehen. Foto:

„Es geht um ein Objekt im Lienener Gewerbegebiet, das uns angeboten wurde“, berichtete Bauamtsleiter Nico Königkrämer gestern auf Anfrage der WN. Da es sich um eine Grundstücksangelegenheit handelt, dürfe er zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr dazu sagen.

Seinen Aussagen zufolge ist die Verwaltung derzeit intensiv dabei zu prüfen, ob sich das Angebot „für die Gemeinde rechnet“. Ob das Objekt – es handelt sich dem Vernehmen nach um ein Grundstück mit einer Halle – zum Verkauf steht oder nur zum Mieten angeboten wird, dazu wollte sich Königkrämer nur vage äußern: „Wir stehen in Gesprächen mit dem Eigentümer. Es gibt wohl mehrere Optionen.“

Im Sitzungsblock Anfang dieses Jahres hatten sich Politik und Verwaltung auf eine Fläche zwischen der Firma Heli-Fensterbau und dem Hof Schomberg geeinigt. Hintergrund war, dass der Mietvertrag für die aktuell etwas weiter oben im Gewerbegebiet genutzte Halle in diesem Sommer ausläuft und eine Verlängerung nicht in Aussicht stand. Als Zwischenlösung für die Truppe von Bauhof-Leiter Michael Wagner hatte sich Bauamtsleiter Nico Königkrämer das alte Feuerwehrhaus in Kattenvenne ausgeguckt.

Ob die Gemeinde, wie Anfang des Jahres geplant, auf eigenem Grund einen komplett neuen Bauhof mit allem, was dazugehört, errichtet oder auf die jetzt angebotene Immobilie zugreift, ist laut Königkrämer schlichtweg ein Rechenexempel. In die Kalkulation einbezogen werde auch, was die Gemeinde durch den Verkauf des etwa 4000 Quadratmeter großen Areals zwischen Heli und dem Hof Schomberg an Erlös erzielen kann.

Ursprünglich war geplant, dass der gemeindliche Bauhof womöglich Ende 2021 ein neues Domizil beziehen kann.

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