Bäder und Wasser GmbH lässt die Freibäder schon herrichten

Saisonstart Anfang Juni?

Lienen/Lengerich/...

Momentan sind die BWG-Bäder allesamt Corona-bedingt dicht. Die Frage danach, wann die Freibad-Saison losgeht, wird in diesem Frühjahr von einer weiteren flankiert: Wann öffnen die Hallenbäder wieder?Tilo Frömmel, technischer Leiter der Bäder und Wasser GmbH, weiß drauf eine spontane Antwort: „Sobald die Politik es wieder zulässt.“

Von Michael Schwakenbergund

Die BWG betreibt neben den Bädern in Lienen und Lengerich unter anderem das Waldfreibad in Tecklenburg. Foto: Jendrik Peters

Das neue Panorama-Bild im Lienener Hallenbad ist fertig. Bis die Freunde des Schwimmsports es vor Ort in Augenschein nehmen können, dauert es jedoch noch etwas. Momentan sind die BWG-Bäder allesamt Corona-bedingt dicht. Die Frage danach, wann die Freibad-Saison losgeht, wird in diesem Frühjahr also von einer weiteren flankiert: Wann öffnen die Hallenbäder wieder?

Tilo Frömmel, technischer Leiter der Bäder und Wasser GmbH, weiß drauf eine spontane Antwort: „Sobald die Politik es wieder zulässt.“ Wer jetzt denkt, die BWG macht es sich damit ganz schön einfach, der irrt. Denn hinter den Kulissen spielen Frömmel und seine Mannschaften immer mehrere Szenarien durch, um auf alles vorbereitet zu sein, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen. Gemeint sind damit vor allem steigende Kosten.

„Solange noch das alte Wasser in den Becken ist, haben wir keine großen Ausgaben“, erläutert Frömmel. Das gelte auch dann, wenn die „Auswinterung“ und die Herrichtung der Freibäder ansonsten schon auf Hochtouren liefen. Sobald das Wasser ausgetauscht sei und damit die Technik wieder in Betrieb genommen werde, beginne der Kostenapparat zu laufen. „Und dann gibt es kein Zurück mehr.“

Und jetzt zurück zur Ausgangsfrage: Der Bäderchef rechnet aktuell damit, dass die Politik ab Anfang Juni grünes Licht für die Freibäder gibt. Sollten sich die anderen Verantwortlichen der BWG dieser Einschätzung anschließen, dann dürfte es noch etwas dauern, bis frisches Wasser in die Becken kommt. Frömmel rechnet mit einem Zeitraum von drei bis vier Wochen, bis ein Bad dann betriebsbereit ist. Starte man mit dem Austausch eher als nötig, verursache das nur überflüssige Kosten.

Was das Organisatorische betrifft, geht er davon aus, dass es draußen ähnlich abläuft wie im vergangenen Jahr. In Lienen zum Beispiel durften sich immer 155 Gäste im Freibad aufhalten, aber nur gut 50 gleichzeitig ins Wasser. In Lengerich und Tecklenburg waren es der Größe entsprechend bedeutend mehr Menschen, die sich in den Becken oder auf der Liegewiese tummeln durften.

Weitaus schwieriger ist die Einhaltung und Überwachung von Corona-Schutzmaßnahmen in Hallenbädern. Frömmel kann derzeit noch nicht abschätzen, was alles an Auflagen auf die Badbetreiber zukommt. Er geht davon aus, dass einige Wochen nach den Freibädern auch die Hallenbäder ihre Tore wieder öffnen dürfen.

Wenn es soweit ist, können die Freunde des Lienener Hallenbades das neue Kunstwerk in Ruhe vor Ort betrachten, sei es vom Beckenrand aus oder während sie ihre Bahnen ziehen. Eine 2000-Euro-Spende aus dem Erlös der Masken-Nähaktion von Flüchtlingshilfe und Landfrauen (die WN berichteten) hat die Verschönerungsaktion möglich gemacht, für die die Künstlergruppe „Bunte Hunde“ aus Osnabrück gewonnen wurde.

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