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Verein „Für Kattenvenne e. V.“ stellt sich der digitalen Öffentlichkeit vor

Vorstand brennt für seinen Ortsteil

Lienen-Kattenvenne

„Wir haben einen wunderschönen Ortsteil“, sagt Renate Dölling. „Dafür möchten wir was tun.“ Das soll ab sofort unter dem Dach des Vereins „Für Kattenvenne e.V.“ geschehen, der sich vor wenigen Wochen gegründet und am Donnerstag in einem Livestream der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Ideen haben die Vorstandsmitglieder bereits einige für ihren Ortsteil – aber sie setzen auch auf die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger.

Von Anne Reinker

Der Vorstand von „Für Kattenvenne e.V.“ will den Ortsteil mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger voranbringen. Ihm gehören an (von links): Silke Weinzierl, Jürgen Marekwia, Ramona Menne, Frank Hergemöller, Renate Dölling, Stefan Gravemeier und Bernd Krämer. Foto: Anne Reinker

Sie stehen in den Startlöchern und warten nur noch darauf, richtig loslegen zu können: die Vorstandsmitglieder des Vereins „Für Kattenvenne e.V.“. Noch ganz jung, nämlich erst vier Wochen alt, ist er. Der Grundstein für die kommenden Aktivitäten, um die Strukturen des Orts zu stärken und ihn nach vorne zu bringen, ist damit gelegt. Am Donnerstag stellten sich die Aktiven in einem Live­stream der Öffentlichkeit vor – leider ohne zu wissen, wie viele ihnen zuschauten.

Wenn es nach dem Vorstand – und vielen, die dahinter stehen – geht, dann wird sich in Kattenvenne in Zukunft so einiges bewegen. Und dafür möchte die Leitungsriege die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot holen. Denn die Projekte, die der Verein nicht nur anstoßen, sondern auch durchführen will, brauchen viele helfende Hände.

„Wir haben einen wunderschönen Ortsteil“, sagte Renate Dölling. „Dafür möchten wir was tun.“

Den Teilnehmern des Livestreams, den ein örtliches Film-Team professionell aufbaute, stellte sich der Vorstand vor: Renate Dölling (Vorsitzende), Jürgen Marekwia (stellvertretender Vorsitzender), Frank Hergemöller (Schriftführer), Silke Weinzierl (Schatzmeisterin) sowie die Beisitzer Ramona Menne, Stefan Gravemeier und Bernd Krämer werden den Verein anführen. Sie alle brennen für den Ortsteil, das wurde den Zuschauern deutlich.

Viele Gespräche hätten alle Interessierten miteinander geführt, erklärte Renate Döling, und sich dabei in ihrer Energie „auch nicht von der Pandemie aufhalten lassen“.

Die Stärken des Ortsteils gelte es noch mehr hervorzuheben. Das seien beispielsweise die „super Infrastruktur“, die große unternehmerische Kraft mit etwa 80 Gewerbetreibenden, wie auch das „gute Zusammenhalten“ im Ort, so die Vorsitzende.

Ideen dafür hat die Gruppierung um die „Frontfrau“ schon einige: Ernas Garten, das hübsche Fleckchen gegenüber dem Dorfplatz, das die Gemeinde im vergangenen Jahr erworben hat, steht dabei im Fokus. Denn der Verein ist sich sicher, dass daraus viel zu machen ist. „Gemeinsam mit der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgen wollen wir das angehen“, sagte Renate Dölling an die Teilnehmer des Livestreams gerichtet. Ernas Garten solle ein Begegnungszentrum für alle Generationen werden, etwa mit einem Pavillon, Spielmöglichkeiten und vielleicht einer E-Lade-Station für Fahrräder.

Auch die Ortseingangsschilder wolle man aufwerten, so eine weitere Idee. Ebenso möchte man – wenn die Voraussetzungen dafür leichter werden – eine Leistungsschau mit dem Gewerbe und einen Begrüßungsempfang für Neubürger veranstalten. Wichtig ist den Aktiven, die Zugezogenen aus den neuen Baugebieten in die Kattenvenner Gemeinschaft zu integrieren.

Das dies die sieben Vorstandsmitglieder nicht alleine auf die Beine stellen können, steht außer Frage. Daher appellierte Renate Dölling: „Alle sind eingeladen, mitzumachen.“ Denn ein Verein lebe davon, dass sich alle beteiligen. „Die Zeit für Kattenvenne ist mir wichtig“, begründete sie ihre eigene Motivation. „Diese Zeit nehme ich mir.“

Ihre Ideen können Interessierte schon jetzt an den Vorstand richten. Denn er wird im Lebensmittelmarkt Meyer einen „Ideenkasten“ aufbauen, in dem die Bürgerinnen und Bürger ihre notierten Gedanken und Vorstellungen rund um Kattenvenne einwerfen können. Mit diesen wird sich der Vorstand erst einmal intern beschäftigen und dann die Öffentlichkeit hinzuziehen.

Auch im Internet präsentiert sich der Verein, und zwar unter www.fuer-kattenvenne.de. Hier können Interessierte nicht nur ihre Mitgliedschaft (ab 18 Euro/Jahr) anmelden, sondern auch den Adventskalender besuchen, an dem etliche örtliche Organisationen beteiligt sind.

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