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Haus des Gastes: Ausschuss für Touristik und Kultur diskutiert Nutzung

Wahlkampfnutzung ist tabu

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Wahlkampfveranstaltungen werden auch in Zukunft nicht im Haus des Gastes stattfinden. Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Touristik und Kultur in ihrer jüngsten Sitzung verständigt.

Von Anne Reinkerund

Alkoholika nur nach entsprechender Vereinbarung mit dem Ordnungsamt: Im Haus des Gastes traf sich der Ausschuss für Touristik und Kultur und einigte sich auf die künftige Nutzungssatzung des gemeindeeigenen Gebäudes. Foto: Anne Reinker

Mit einem überarbeiteten Entwurf zur Nutzungsordnung für das Haus des Gastes hat sich der Ausschuss für Touristik und Kultur bei seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Diskutiert wurden unter anderem das Nutzungsentgelt für das Gebäude und dessen Nutzung für Veranstaltungen der örtlichen Politik. Letztlich wurde die Nutzungsordnung vom Ausschuss abgesegnet und aktualisiert.

Zügig einigten sich die Ausschussmitglieder auf die Höhe des Nutzungsentgeltes je Tag für kostenpflichtige Veranstaltungen. 80 Euro schlug Pasqual Stille (FDP) vor, denn „wir wollen es nicht verramschen“, sagte er. Gary Rottmann (CDU) und Dirk Almering (Bündnis für Ökologie und Demokratie) votierten für 50 Euro. Das sei auch für kleine Vereine leistbar, so Almering. Zudem seien die Kosten damit gedeckt. Der Ausschuss einigte sich auf diese Summe, die damit in der Nutzungsordnung festgelegt wird.

„Kleine Vereine werden das Haus wohl nur nutzen, wenn sie viel Platz brauchen“, schätzte Bürgermeister Arne Strietelmeier den Bedarf ein. Die Absprache mit den örtlichen Vereinen klappe gut, fügte Anja Schmidt von der Tourist-Information hinzu. „Die sind immer sehr kooperativ.“

Zur Diskussion stand auch der Punkt, ob sich Veranstaltungen der im Rat der Gemeinde vertretenen Parteien auf Fraktionssitzungen und Mitgliederversammlungen beschränken sollten. So war es im Entwurf formuliert worden. Der Bürgermeister schlug vor, dies in der Nutzungsordnung auf die Ortsverbände zu beziehen. Die Nutzung für Wahlkämpfe befand Pasqual Stille als „extrem schwierig“. Es wurde einstimmig beschlossen, dass diese im Haus des Gastes nicht betrieben werden dürfen. Für Reservierungen ist die Tourist-Information zuständig.

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