1. www.wn.de
  2. >
  3. Münsterland
  4. >
  5. Lienen
  6. >
  7. Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr

  8. >

Geflüchtete Journalistin aus Syrien lebt in Lienen

Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr

Lienen

Najlaa Bakrou, eine Journalistin aus Syrien, ist vor circa sieben Jahren aus ihrem Heimatland geflohen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lienen. Sie arbeitet als freie Mitarbeiterin für die Westfälischen Nachrichten und engagiert sich in der Flüchtlingshilfe.

Von Najlaa Bakrou

Foto: Michael Schwakenberg

Im Zug des Lebens fahren wir zur nächsten Station. Ohne Zweifel versuchen wir unsere Träume zu malen und fragen uns: Wann und wie können wir unsere Ziele erreichen? Im Herzen voller Hoffnung steigen wir in den Zug ein. Unterwegs verstecken wir die Trauer und Angst in unseren Augen und lächeln wie die Sonne Nach dem Regen strahlt. Gleiches beobachten wir bei unseren Mitreisenden und versuchen an ihren verschiedenen Gesichtern die Geschichten zu lesen und Gefühle zu verstehen.

Mit dem neuen Jahr fängt eine neue Reise im Zug des Lebens an.

Das Jahr 2022 sammelt die letzten Tage, Stunden und Minuten und zählt mit uns die noch verbleibende Zeit.

Bevor wir die letzte Station des Jahres erreicht haben und ins vergangene Jahr zurück blicken, umso stärke werden unsere Hoffnungen und Wünsche für das neue Jahr in unseren Herzen: Frei zu sein von Angst, von Hass und Gewalt. Frei von Egoismus und Gier.

Wie schön wäre es in einer Welt ohne Diskriminierung und Terrorismus zu leben.

Ich persönlich wünsche mir, dass der Krieg in meinem Heimatland Syrien und auch in der Ukraine und überall zu Ende geht und das die Folgen der Kriege und des Klimawandels, wie Hunger und Naturkatastrophen gelindert werden. Die Hoffnung bleibt und begleitet uns in das neue Jahr 2023.

Startseite