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Ganztagsbetreuung in Lotte bei Hitzefrei

Heiß auf Eis

Lotte

Dienstag war mit 34 Grad der bisher heißeste Junitag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Deshalb konnten sich Lottes Grundschüler sowie die Gesamtschüler in Wersen ab 11.15 Uhr über hitzefrei freuen.

Angelika Hitzke

Sonderanschaffung in der Ganztagsbetreuung: In Büren werden die Kinder mit Wassereis versorgt. Foto: Caroline Seidel/dpa

Zwar wurde es in Lotte nicht so heiß wie am Rhein und auch nicht ganz so extrem wie von den Wetterfröschen prophezeit, aber mit am Dienstag schon um 10.30 Uhr über 27 Grad in vielen Klassenräumen der Regenbogenschule in Büren unerträglich für die Grundschulkinder. „Das ist nicht zumutbar“, betonte die kommissarische Schulleiterin Ute Thomas.

In Absprache mit der Ganztagsbetreuung und den anderen Schulen habe man deshalb aufgrund der Vorhersagen ein „angekündigtes“ Hitzefrei auch noch für den heutigen Mittwoch beschlossen, das heißt, die Eltern vorab informiert, damit sie sich darauf einrichten können. „Die Betreuung ist aber gewährleistet“, versichrete Thomas mit Blick auf die Kinder, bei denen beide Eltern berufstätig sind.

Das galt und gilt auch für die Grundschule in Wersen und die Grundschule in Lotte. Das ist offensichtlich auch nötig: In allen drei offene Ganztagsgrundschulen (OGS) wurden nur wenige Kinder schon mittags von einem Elternteil abgeholt, um zum Beispiel zum Schwimmen zu fahren, wie die derzeitige Bürener OGS-Leiterin Olga Kreuzer berichtete. Statt 112 Kinder hatten sie und ihre Kolleginnen bis mindestens 15 Uhr „nur“ 100 Kinder zu betreuen. Ebenso viele waren es in Alt-Lotte, und auch in der OGS Wersen seien nur „unwesentlich weniger“ Kinder als sonst zur Nachittagsbetreuung da geblieben, so Magdalena Dassau. kommissarische Leiterin der Grundchule Lotte, und Melanie Friedrich von der Grundschule Wersen.

Und selbstverständlich fanden in der OGS keine Arbeitsgruppen und kein Unterricht statt, sondern ein speziell auf die Hitze ausgerichtetes Spielprogramm. „Es gibt diese Woche keine Hausaufgaben“, betonte Thomas. „Wir machen Wasserspiele, ruhige Spiele drinnen und draußen im Sandkasten im Schatten“, berichtet Dassau.

Auch in Büren, wo die Turnhalle neben dem Schulgarten der kühlste Ort ist, wird statt wie sonst auf Bewegung, wert auf ruhigere Gesellchaftsspiele an einem Tisch im Schatten gelegt. Und: „Wir haben ganz viel Wassereis besorgt“, verriet Olga Kreuzer.

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