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Artenschutz im Strönfeld

Blick in die Kinderstube der Steinkäuze

Metelen

Der Steinkauz und das Strönfeld werden oft in einem Atemzug genannt. Naturschützer kümmern sich seit Jahren um die kleinen Eulenvögel. In dieser Woche waren Mitarbeiter der Biologischen Station des Kreises Steinfurt vor Ort, um die Nisthilfen für die Nachtjäger zu überprüfen. Mit Erfolg, denn in den verschiedenen Steinkauz-Röhren entdeckten sie mindestens 15 junge Vögel.

Von Dieter Huge sive Huweund

Robert Tüllinghoff inspiziert die Brutröhre in einer Erle zunächst mit einer Wildkamera, bevor er mit einer Leiter hinaufklettert (kl. Foto oben). Fünf junge Steinkäuze drängen sich an der abnehmbaren Rückwand zusammen – ein Erfolg für das Artenschutzprojekt. Eine zweite Brutröhre wurde von den Naturschützern in den Giebel eines Schuppens auf einer Feuchtwiese eingebaut.Julia Schultealbert führt Buch: Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit untersucht die Studentin das Steinkauz-Vorkommen im Strönfeld und im Ochtruper Tütenvenn.Thomas Starkmann zeigt eine neue Foto: Dieter Huge sive Huwe 

Die Wildkamera zickt ein wenig. Dabei hat Robert Tüllinghoff sie eigens an einen großen Teleskopstiel geschraubt, den er voll ausgefahren hat. Sein Ziel: Einen Blick werfen in die Kinderstube der Steinkäuze. Wir sind im Strönfeld, nahe des Feldbachweges. Der stellvertretende Leiter der Biologischen Station des Kreises wird begleitet von seinem Kollegen Thomas Starkmann und von Julia Schultealbert. Sie ist Studentin und beschäftigt sich seit Monaten mit den kleinen Nachvögeln, um die es heute geht: Steinkäuze.

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