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Feuerwehr

Brände hielten die Wehr in Atem

Metelen

Gleich zu drei Kleinbränden mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der Silvesternacht ausrücken. Der größte Einsatz war an der Heeker Straße, wo ein Brennholz-Lager und eine Gartenhütte in Flammen standen.

Dieter Huge sive Huwe

Dieses Holzlager an der Heeker Straße stand ebenso wie die benachbarte Gartenhütte um Mitternacht in Flammen. Foto: Freiwillige Feuerwehr / Michael Bremer

Es war eine unruhige Nacht für Metelens Blauröcke. Gleich dreimal mussten sie ausrücken, um Kleinbrände zu löschen. An Feiern war da für die Kameraden nicht mehr zu denken.

Die Serie begann am Abend um kurz nach 22 Uhr. Da wurde die Wehr alarmiert, als Zeugen einen Heckenbrand an der Eper Straße beobachtet hatten. „Der war vermutlich durch eine Rakete oder einen Böller ausgelöst worden“, erklärte Wehrführer Manfred Krude im Gespräch mit unserer Zeitung. Für zehn Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Metelen endeten damit die Feiern zum Jahreswechsel. Sie eilten zum Spritzenhaus und rückten mit einem Fahrzeug aus. Der Brand war rasch unter Kontrolle, die Hecke im unteren Bereich dennoch stark verkokelt.

Kaum hatten die Feuerwehrleute wieder abgerüstet, kam der nächste Alarm. Diesmal war der Brand schon gravierender. An der Heeker Straße, gegenüber der Total-Tankstelle, brannte ein Holzlager. Das aufgestapelte Kaminholz war nach oben hin mit einem Wetterschutzdach abgesichert, gleich nebenan steht eine Gartenhütte. Beides, sowohl da Holzlager, als auch das Gartenhäuschen, standen in Flammen, als die Wehr eintraf. Sicherheitshalber alarmierte man nach, so dass schließlich gut 15 Kräfte vor Ort waren, die das Feuer auch rasch in den Griff bekamen. Zum Heizen taugen die verkohlten Scheite indes kaum noch und auch die Rückseite der Gartenhütte wurde arg in Mitleidenschaft gezogen.

Doch damit noch nicht genug. Mitten in der Nacht, um 2.48 Uhr, meldeten sich die Piepser der Feuerbekämpfer erneut. Diesmal ging es um einen Brand an der Wet­tringener Straße. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Ärztehaus standen zwei Müllcontainer in Flammen. „Das waren große, rollbare 1100-Liter-Behälter“, erläuterte Krude. Auch hier half die Wehr rasch. Mit zehn Einsatzkräften waren die Feuerbekämpfer vor Ort. Bilanz von Wehrführer Krude: „In dieser Silvesternacht war für uns nicht viel mit Feiern.“

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