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Zahlen des Kreises Steinfurt

Coronavirus: 38 Metelener infiziert

Metelen/Kreis Ste...

Am Ostermontag hat der Kreis Steinfurt die Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Menschen aktualisiert. In Metelen sind es nun vier mehr als in der vergangenen Woche.

wn

Mittlerweile ein Ritual: regelmäßig Hände waschen und desinfizieren. Foto: dpa

Die Zahl der Metelener, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist über das Osterwochenende weiter gestiegen. Insgesamt handelt es sich nun um 38 Personen. Darüber informierte der Kreis Steinfurt am Ostermontag. In der Nachbarkommune Ochtrup sind es mittlerweile 20 Personen, eine mehr als in der vergangenen Woche. Der Kreis Steinfurt meldet insgesamt 983 Infizierte. Das entspricht rund 218 Infektionen pro 100 000 Einwohnern. 389 Personen hiervon sind wieder gesund. Todesfälle nachweislich Infizierter gibt es jetzt im Kreis Steinfurt insgesamt 24. Aktuell befinden sich 570 (551) Infizierte in der Isolierung.

Bürger, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und in den Kreis Steinfurt zurückkehren, müssen nach der „CoronaEinreiseVerordnung“ für 14 Tage in Quarantäne gehen. Außerdem müssen sie sich beim Kreisgesundheitsamt Steinfurt melden. „Dies ist ab sofort per Online-Kontaktformular auf der Internetseite www.kreis-steinfurt.de oder ab Ostermontag telefonisch unter 0 25 51 / 69 59 30 (täglich von 10 bis 15 Uhr) möglich“, informiert die Behörde. Seit Karfreitag gelten in Deutschland diese besonderen Einreisebestimmungen. Die „CoronaEinreiseVerordnung“ diene dazu, die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Um das grenzüberschreitende Zusammenleben aufrechtzuerhalten und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens zu gewährleisten, gelten Ausnahmen für Grenzpendler, für Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind, oder deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens und der Aufgaben des Staates. Auch für Personen, die einen triftigen Reisegrund haben, gelten Ausnahmebestimmungen. Darunter fallen soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen. Die Ausnahmen gelten, ohne dass es einer von einer Behörde erteilten Ausnahmegenehmigung bedarf. Weitere Ausnahmen und Befreiungen können im Einzelfall zugelassen werden. Zuständig ist das Ordnungsamt der jeweiligen Kommune.

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