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Gemeinde rüstet ihre Fallen wieder auf

Er ist wieder da: Erste Prozessionsspinner gesichtet

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Nach der ersten Meldung von Eichenprozessionsspinnern im Ort bereitet sich der Bauhof auf die Bekämpfung der Raupen vor.

Thomas Nienhaus (r.) und sein Kollege Dirk Bröker vom Bauhof brachten im Vorjahr die Fallen an, in denen die Raupen der Eichenprozessionsspinner landen sollen.   Foto: Dieter Huge sive Huwe

„Wir haben eine erste Meldung über Eichenprozessionsspinner bekommen – aus dem Waldseegebiet.“ Simone Frahling leitet das Ordnungsamt der Gemeindeverwaltung und kümmert sich auch um das Thema, das vor zwei Jahren die Republik in Atem hielt.

Nachtfalter-Raupen wurden in dem extrem trockenen Sommer zum Problem. Sie besitzen Brennhärchen, die bei Kontakt mit der Haut zu allergischen Reaktionen führen können. Die Haare fallen mit dem Wind von den Bäumen – vornehmlich Eichen – auf denen sich die Insekten heimisch fühlen.

Spezielles Absauggerät

Im Vorjahr nahm die Gemeinde rund 3000 Euro in die Hand, um etwa 50 Fallen zu kaufen, die an besonders markanten Bäumen in der Nähe beliebter Treffpunkte, Sitzgelegenheiten und unter Spazierwegen an den Stämmen angebracht wurden. Die weißen Kunststoffringe bekommen zusätzlich einen Plastiksack, in die die Raupen plumpsen – so die Theorie.

Praktisch gab es an dem ein oder anderen Baum Probleme, weil bei Regenschauern die Säcke voller Wasser liefen. „Das ist nicht das Wundermittel“, berichtet Frahling von den Erfahrungen. Ergänzend kommt, wie schon im Vorjahr, ein spezielles Absauggerät zum Einsatz. Damit holen Mitarbeiter des Bauamts die Raupen direkt aus den Bäumen.

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