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Bewährungsstrafe und Therapieauflage für jungen Metelener

Falschgeld-Schwindelei flog schnell auf

Metelen/Rheine

Wegen Geldwäsche verurteilte das Jugendschöffengericht in Rheine jetzt einen 20-jährigen Mann aus Metelen zu einem Jahr mit Bewährung und der verbindlichen Auflage einer stationären Suchttherapie. Der Angeklagte ist abhängig von Opiaten und Drogen.

-mok-

Vor dem Jugendschöffengericht in Rheine hatte sich ein 20-jähriger Metelener zu verantworten. Foto: Lukas Wiedau

Laut Anklage soll er im Jahr 2020 in Enschede dreißig 20-Euro-Blüten für 20 Euro erworben haben, um diese nach Marokko zu transferieren, wie der Staatsanwalt es ihm vorwarf. Am 7. März 2020 bot er laut Anklage 25 falsche Zwanziger für elf Euro pro Stück im Internet an, zudem soll er zehn falsche Fünfziger für 150 Euro angeboten habe. „Jemand“ habe die Banknoten bestellt, aber nicht bekommen. Als die Mutter des Angeklagten vier gefälschte 20-Euro-Scheine bei der Bank einzahlen und nach Marokko überweisen wollte, flog der Schwindel auf.

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