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Kohlevorkommen in Metelen vermutet

Glücksritter suchen das schwarze Gold

Metelen

Nein, der erste April ist erst in knapp zwei Wochen, aber dennoch liest sich die Überschrift zugegebenermaßen ein wenig wie der Versuch, die Leserinnen und Leser frühzeitig in den April zu schicken. Der Hintergrund ist aber ganz real, wenn er auch schon weit zurückreicht – ins 19. Jahrhundert. In Metelens Untergrund sollte sich Kohle befinden. Zweimal wurden Versuche unternommen, das schwarze Gold zu finden. Für den Ort war dies mit viel Hoffnung verbunden.

Von Dieter Huge sive Huwe

Dieser Anblick blieb den Metelenern verwehrt. Zwei Bohrungen nach Steinkohlevorkommen in den Jahren 1856 und 1900 vor Ort verliefen erfolglos. Dieser Anblick blieb den Metelenern verwehrt. Zwei Bohrungen nach Steinkohlevorkommen in den Jahren 1856 und 1900 vor Ort verliefen erfolglos. Foto: NN

Wir gehen 166 Jahre zurück, zum 1. Februar 1856. Es war die Zeit, in der das Ruhrgebiet sich industriell entwickelte, in der die Steinkohle der Stoff war, aus dem der Fortschritt erwuchs. Geologen untersuchten den Verlauf der Flöze, stellten Mutmaßungen über ihre Mächtigkeit an und die Tiefe, in der die Kohle zu finden war. Auch im Raum Metelen, Schöppingen und Heek bestand die Hoffnung, in erreichbarer Tiefe Kohle zu finden.

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