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Gut Springenheide

Gutes Ostergeschäft in Zeiten des Virus

Ochtrup/Metelen

Zu Ostern gehören Ostereier – in allen Variationen. Dieses Standbein der Gut Springenheide GmbH lässt Barbara Tusky von einer sehr zufriedenstellenden Saison sprechen. Die andere Unternehmenssäule stellen die Fertigprodukte dar. Durch die Corona-Krise ist dieses Geschäft zum Erliegen gekommen.

Bettina Laerbusch

Der Absatz der gefüllten Eier in Naturschale ist in der Corona-Krise weiterhin gesichert. Foto: Gut Springenheide

Barbara Tusky bezieht klar Position: „Die Dinge sind, wie sie sind. Wir können sie nicht ändern. Es trifft uns alle – weltweit. Es ist jetzt unsere Aufgabe, nach vorne zu schauen.“

Die Verkaufsleiterin der Gut Springenheide GmbH berichtet auf Nachfrage unserer Zeitung, dass das Unternehmen sofort zu Beginn der Corona-Krise Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt hat. Gut Springenheide war in der Sparte der Fertigprodukte sogleich stark betroffen, weil das Unternehmen unter anderem Caterer und auch Airlines beliefert, die bekanntlich zusammen mit der gesamten Reise- und Touristikbranche zuerst am Boden lagen beziehungsweise blieben. Da es sich bei den Omelettes, Pfannkuchen oder Crepes um Tiefkühlware handelt, stelle ein Onlinehandel hier keine Alternative dar.

Gute Ostersaison

Das Geschäft mit gefärbten Eiern in Naturschalen, die mit Nougat und anderen Köstlichkeiten gefüllt werden, sei hingegen „noch gut abgeschlossen worden“, so die Verkaufsleiterin weiter. Diese Artikel gelten als systemrelevant. Die Ostersaison mit dem Absatz leerer Eierschalen und gefärbten Eiern sei sehr zufriedenstellend verlaufen.

Positiv war auch, dass in der Produktion niemand krank geworden sei: „Die Politiker haben mit Unterstützung der Wissenschaftler die richtigen Entscheidungen getroffen.“ Erst kürzlich hat Barbara Tusky mit Kunden aus Italien gesprochen und auf direktem Weg von der dortigen Lage erfahren: „Da haben wir es hier noch sehr gut.“

Den Kopf in den Sand stecken? Nein, das macht die Verkaufsleiterin ganz sicher nicht. „Unser Hauptanliegen war zuerst, das Unternehmen wasserfest zu machen. Wir richten alle Augen auf die Zukunft – es wird eine Zeit danach geben.“

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