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Platz wieder bespielbar gemacht

Heimatfreunde wirbeln viel Staub fürs Boule-Spiel auf

Metelen

Mitglieder des Vorstands der Metelener Heimatfreunde trafen sich am Mittwoch an Plagemanns Mühle, um den Boule-Platz auf Vordermann zu bringen. In den beiden Jahren hatte die Anlage an den Rändern Moos angesetzt, was nun beseitigt wurde. Und weil sie schon mal dabei waren, verpassten die Aktiven auch gleich noch den Ruhebänken einen Frühlingsputz. Die neue Boule-Saison kann kommen.

Dieter Huge sive Huwe

Mit Hacken und Rechen machten sich Mitglieder des Vorstands der Metelener Heimatfreunde daran, den Bouleplatz auf Vordermann zu bringen. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Sie wirbeln mächtig viel Staub auf, die vier Heimatfreunde, die sich an diesem Mittwochmorgen an Plagemanns Mühle getroffen haben. Ausgerüstet mit Hacken und Harken sorgen sie dafür, dass der Bouleplatz wieder bespielbar wird.

„Da hatte sich viel Moos an den Ecken angesammelt“, zeigt Bernhard Iking, der Vorsitzende des Metelener Heimatvereins auf den stattlichen Haufen, der bereits nach nur wenigen Meter an den Einfasskanten des Spielfeldes zusammengekommen ist. Am anderen Ende des Bouleplatzes tut es Bruno Duesmann-Artmann Iking gleich. Auch er gehört zum Vorstand des Vereins, ebenso wie Josef Fleige.

Der hat sich den Hochdruckreiniger geschnappt und bringt die Sitzbänke an der Mühle auf Vordermann. „Mit der Bürste allein kriegt man das nicht hin“, hat er schnell erkannt und nutzt die Kraft des reinigenden Wasserstrahls, damit die vermoosten Holzlatten wieder ansehnlich, vor allem aber besitzbar sind.

Denn die Nachfrage ist da. „Hier rund um die Mühle sind immer Menschen“, weiß Bernhard Iking und meint damit nicht nur Metelener, die hier spazieren gehen oder die Hunde ausführen. Auch Radfahrer von außerhalb des Ortes nutzen das lauschige Plätzchen unter dem Maibaum, um eine Pause einzulegen.

Und für alle, die ganz bewusst kommen, um überdies eine ruhige Kugel zu schieben, hat der Heimatverein ja vor zwei Jahren die Boulebahn neben der Mühle und unmittelbar an der Friedhofshecke angelegt. Bernhard Iking hofft, dass sie gerade in diesen Monaten, da die Coronakrise noch zu Einschränkungen führt, verstärkt angenommen wird.

Das Spiel mit den Stahlkugeln ist schließlich eines, dass auch mit Abstand gespielt werden kann. Iking erinnert daran, dass Boule-Interessierte nicht zwingend eigene Kugeln mitbringen müssen. „Wir haben eine Vereinbarung mit der Gaststätte Leuters. Dort können sich Spieler einen Satz Kugeln gegen Hinterlegung eines Pfandes ausleihen.“ Und wer im Eifer des Spiels bei der ein oder anderen Regelfrage ins Grübeln gerät, für den gibt es gleich neben der Sitzgruppe eine Spielanleitung zum nachlesen.

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