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Volkstriathlon

„Heute hat einfach alles gepasst“

Metelen

500 Meter schwimmen, 35 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer laufen – diese Herausforderung nahmen am Samstag beim vierten vom Radsportverein Metelen (RSV) organisierten Volkstriathlon 78 Amateursportler im Alter von zwölf bis 55 Jahren in Angriff. Es war ein neuer Melderekord.

Karen Konert

Tosender Applaus für die Athleten: Am Ziel auf dem Parkplatz an der ehemaligen Schwimmhalle gab es den verdienten Lohn für die fast 80 Teilnehmer des Volkstriathlons – auch für Moritz Langehaneberg, den jüngsten Sportler (kl. Bild). Foto: kako

500 Meter schwimmen, 35 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer laufen – diese Herausforderung nahmen am Samstag beim vierten vom Radsportverein Metelen (RSV) organisierten Volkstriathlon 78 Amateursportler im Alter von zwölf bis 55 Jahren in Angriff. Damit wurde das schon sehr gute Vorjahres-Meldeergebnis nicht nur nochmals überboten. Organisationsleiter Martin Bückers und sein Team durften sich zudem über einen neuen Teilnehmerrekord freuen.

Start war wie gewohnt am Heeker See. Dort gaben die Bürgermeister von Metelen und Heek, Gregor Krabbe und Franz-Josef Weilinghoff, nach kurzer Begrüßung den Startschuss. „Viel Spaß und kommt gesund ins Ziel“, rief Krabbe den Aktiven zu, bevor er selbst in Geschehen eingriff. Zwar nicht als aktiver Teilnehmer, aber immerhin als sichernder Streckenposten.

Nach nur rund sechs Minuten verließen die schnellsten Schwimmer die Fluten des Heeker Sees und schwangen sich aufs Rad. Unterschieden wurde dabei nach Holland- und Rennrädern. Erstere hatten 28, die Rennmaschinenbesitzer 35 Kilometer zu bewältigen.

Die Hobbysportler passierten auf der Route vom Heeker See über Metelen und Schöppingen zum Parkplatz an der ehemaligen Metelener Schwimmhalle insgesamt 24 Streckenposten. Eine von ihnen war Monika Kottig. „Letztes Jahr stand ich an der gleichen Stelle. Der Triathlon ist eine schöne Sache für Metelen. Da bin ich als Helferin gerne dabei“, betonte sie.

Schon früh fuhr RSV-Mitglied Klaus Langehaneberg an ihr vorbei, der schon zum dritten Mal zusammen mit seinem zwölfjährigen Sohn Moritz angetreten ist. „Ich freue mich immer, dabei zu sein. Es macht jedes Mal einfach Spaß“, erklärte der jüngste Teilnehmer des Spektakels, der den Laufpart im Vater-Sohn-Team übernahm. Zusammen belegten die beiden am Ende den dritten Platz in der Staffel.

Nach rund einer Stunde trafen die ersten Rennrad-Teilnehmer in der Wechselzone am Parkplatz der alten Schwimmhalle ein. Wegen der Bauarbeiten für den Kunstrasenplatz an der Walkenmühle war das Ziel nach dorthin verlegt worden. Als erster Radfahrer erreichte Uwe Kappelhoff nach einer Stunde und drei Minuten den Parkplatz. Nur wenig später kam er nach insgesamt einer Stunde und 24 Minuten als Erster in der Kategorie Rennrad ins Ziel.

Schneller als Kappelhoff war nur das Team Stefan Hefping/Dennis Decker in der Staffelwertung. Die beiden Nienborger absolvierten den Metelener Volkstriathlon in nur einer Stunde und 22 Minuten.

„Die Sportler und auch wir Organisatoren sind bestens zufrieden. Alle Teilnehmer sind unversehrt ins Ziel gekommen. Heute hat einfach alles gepasst – das Wetter, die Sportler, das Publikum“, zog RSV-Vorstandsmitglied Martin Bückers ein positives Veranstaltungsfazit. Der würdige Abschluss des Sportereignisses mit Siegerehrung fand am Abend im Matellia-Vereinsheim statt.

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