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Mundschutz-Ausgabe in der Oase

Interesse an Masken ist groß

MEtelen

Es gab sogar Schlangen vor den drei Ausgabestellen in der Oase, an denen Frauen der katholischen Kirchengemeinde selbst hergestellte Masken verteilten. Insgesamt 400 Exemplare waren in Handarbeit hergestellt worden, weitere werden bis Mittwoch produziert.

Anne Spill

Ulla Langehaneberg (l.) holt sich am späten Freitagnachmittag an einer von drei Ausgabestellen in der Oase – hier bei Marion Gerling – Masken ab. Foto: Anne Spill

Eine lange Schlange hat sich am späten Freitagnachmittag vor der Oase gebildet – lang alleine schon deshalb, weil die Wartenden den Abstand von zwei Metern einhalten. Aber auch, weil das Interesse an den Masken, die im Pfarrzentrum verteilt werden, groß ist. „Die Ersten waren schon eine halbe Stunde vorher hier“, berichtet Marion Gerling, die eine von insgesamt drei Ausgabestellen mit getrennten Ein- und Ausgängen betreut.

Über 400 farbenfrohe Exemplare haben Ehrenamtliche aus Metelen und der Umgebung in den vergangenen Tagen genäht – auf Initiative der katholischen Kirchengemeinde. „Wir hätten nie damit gerechnet, dass es so viele werden“, freut sich Marion Gerling, die Mitglied im Pfarreirat ist.

Trotzdem gilt an diesem Nachmittag: Für jedes Mitglied eines Haushalts gibt es erst einmal nur einen Mund-Nasen-Schutz. Unterschreiben müssen die Abholer außerdem, dass sie das textile Helferin nicht weiterverkaufen und sich darüber im Klaren sind, dass das Hygiene-Accessoire nicht medizinisch zertifiziert ist.

Die Masken sind kostenlos, eine Spende nehmen die Ehrenamtlichen aber gerne entgegen – nicht für sich, sondern für die Mitarbeiter des St.-Ida- und des St.-Sophien-Hauses als Dank für ihre Arbeit in den schweren Zeiten der Pandemie.

Eine zweite Ausgabe ist nach Angaben von Pastoralreferentin Ruth Bentler für Mittwoch (29. April) von 17.30 bis 18.30 Uhr in der „Oase“ geplant. Denn es werde aktuell noch an einigen Masken gearbeitet. „Danach ist die ehrenamtliche Aktion allerdings beendet“, erklärte Bentler.

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