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Neue Bleibe für die Kulturinitiative

KIM wird Eckmieter im Seifenplatz

Metelen

Der Seifenplatz, der neue Coworking-Space mitten im Ortskern, hat seinen Eckmieter gefunden. Die Kulturinitiative hat sich in einem Teil der Fläche eingemietet. Der große Raum soll für unterschiedlichste Aktivitäten genutzt werden, erläuterte der KIM-Vorstand bei der Präsentation seiner Pläne in dem Objekt am Sendplatz. Einzug soll im Oktober sein. Doch schon im Sommer gibt es Angebote der KIM.

Von Dieter Huge sive Huwe

Das KIM-Vorstandsteam mit (v.l.) Yulia Rivina, Barbara Kliesa, Willi Fremann, Clara Beutler, Margret Sprickmann-Kerckerinck und Elvira Fremann freut sich wie Marius Schulte (2.v.l.) vom Seifenplatz auf den neuen Raum für die Kulturinitiative. In der Grafik ist der Bereich, den der Verein angemietet hat, gelb unterlegt dargestellt. Foto: Dieter Huge sive Huwe/Grafik: Niklas Kippelt

Die Kulturinitiative Metelen ist fündig geworden bei ihrer Suche nach neuen Räumen. Nachdem die Nutzung der Kulturetage über der Arztpraxis an der Wettringener Straße nicht mehr sinnvoll möglich ist, mietet sich der Verein ab dem Herbst im neuen Seifenplatz ein. Damit wird die KIM der zentrale Mieter in dem Objekt, das von Jan-Niklas Kippelt und Marius Schulte als Coworking-Space konzipiert wurde (wir berichteten).

„Es ist ein Glücksfall für uns“, freute sich Clara Beutler, die Vorsitzende der KIM, bei der Präsentation in den neuen Räumlichkeiten. Zwar haben hier noch die Handwerker das Sagen, doch wer sich die Grafik der Seifenplatz-Macher anschaut, der erkennt bereits, wo die Kulturinitiative künftig neue Akzente setzen will.

Hinten rechts vom Eingang aus gesehen bekommt die KIM einen großen Raum, den Clara Beutler als „Workshop“ beschreibt und der genau das sein soll. Eine Werkstatt für künstlerische Aktivitäten.

Zwar sollen hier auch die planerischen Aktivitäten der Kulturaktivitäten angesiedelt sein, eine Abtrennung in Büro, Werkstatt und Ausstellungsraum wie in der Kulturetage wird es aber nicht mehr geben.

Dafür bietet der Seifenplatz der KIM Möglichkeiten, die sie zusätzlich und überdies unentgeltlich nutzen kann, etwa den zentralen Ausstellungs- und Vortagsbereich oder auch einen Konferenzraum. „Dienst­­leistungen, und dazu zähle ich auch Angebote der Kultur, siedeln sich immer mehr in den Zentren an“, freut sich Vorstandsmitglied Barbara Kliesa über den Standort. Zentraler als am Sendplatz ist das in Metelen nicht möglich.

Clara Beutler ergänzt, dass die Gestaltung des Seifenplatzes mit Glaswänden den öffentlichen Charakter des Projekts unterstreicht. „Als Verein auf der Suche nach Räumen sind wir nicht nur froh, dabei zu sein, sondern wir sehen es auch als Verpflichtung, ein solches Leuchtturmprojekt zu unterstützen. Die KIM wird dadurch ein wichtiger Faktor zur Belebung des historischen Dorfkerns.“

Im Oktober wollen die KIM-Macher in den neuen Räumen starten. Doch bereits vorher, in diesem Sommer, will die KIM erste kulturelle Akzente nach der Corona-Zwangspause setzen.

Den Anfang machen dabei junge Virtuosen, die am letzten Sonntag der Ferien, am 15. August, ab 17 Uhr der evangelischen Dankeskirche gastieren. Ab 17 Uhr geben der 16-jährige Pianist Gotthard Rubin Moseler und der erst 13 Jahre alte Violinist Anatholy Tizian Moseler ihre musikalischen Visitenkarten ab. Ebenfalls neu ist die KIM-Schreibwerkstatt mit dem Autor Wolfgang Lamar, die im Laufe des Sommers starten will und an einer Anthologie arbeitet.

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