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Fettmarkt bei bestem Herbstwetter

Modeschmuck und Manuel Neuer

Metelen

Der Metelener Fettmarkt hatte wieder viel zu bieten. Bei bestem Wetter staunten viele Gäste über das reichhaltige Angebot.

Von Irmgard Tappe

Auch an den Flohmarktständen war jede Menge los an beiden Tagen. Der Fettmarkt zog wieder viele Besucher – auch aus der näheren Umgebung – an.Bei bestem Wetter war der Metelener Fettmarkt auch am Samstag sehr gut besucht.Die Landfrauen hatten reichlich gebacken. Foto: Irmgard TappeIrmgard TappeIrmgard Tappe

Ein gezielter Wurf auf Manuel Neuer. Getroffen. Anton hat den Fußballprofi zu Fall gebracht. Und Christian Lindner erwischt er beim nächsten Wurf. Am Stand der Ugandahilfe können die Fettmarktbesucher auf die Köpfe von Prominenten zielen und gewinnen. Besonders den Kindern macht das jede Menge Spaß. Jetzt sind Lenn und Louis an der Reihe. Und dann noch Antons Schwester Clara. Die trifft sogar dreimal hintereinander und gewinnt Süßigkeiten und eine Blume für ihre Mama.

Bereits am Samstagnachmittag herrscht ein reges Treiben auf dem Metelener Fettmarkt mit seinen rund 90 Ständen. Die Besucher kommen aus Metelen und den umliegenden Ortschaften. „Bei dem herrlichen Wetter haben wir uns auf das Fahrrad gesetzt und sind hierher gefahren“, sagt eine Ochtruperin, die mit ihrem Mann in Richtung Altes Amtshaus schlendert, wo die Frauengemeinschaft eine Cafeteria eingerichtet hat.

„Endlich ist mal wieder etwas los nach dieser langen Coronapause“, bemerkt eine andere Besucherin. „Es tut gut, zu bummeln und Leute zu treffen“, meint ihre Begleiterin. Die beiden möchten bei den Landfrauen ein selbst gebackenes Brot kaufen. Außerdem bieten dort verschiedene Ausstellerinnen Modeschmuck, Dekoratives für die Wohnung, Patchworkdecken und Näharbeiten an.

Kreative Ideen hat auch die Frauen der DAHW-Gruppe, die am Sendplatz ihren Stand aufgebaut haben. Wichtelmännchen, Hortensienkränze, Socken, Konfitüren, Spatzenhotels und vieles mehr gibt es dort zu sehen und zu kaufen. „Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei“, sagt Monika Schiermann, während Margret Hasken vorführt, wie eine Bonbonmaschine funktioniert. „Vieles haben wir auch gemeinsam mit Kindern gestaltet“, berichten die Frauen.

Im Lädchen bei Hermeling verkaufen derweil die Frauen vom Montagstreff ihre Produkte. „Die Piepkuchen gehen heute besonders gut“, meint Elisabeth Stauvermann lachend.

Die örtlichen Gruppen und Vereine haben sich einiges einfallen lassen für ein buntes Fettmarkttreiben. Der Förderverein der St. Vitus Grundschule lockt mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen. Zu gewinnen gibt es Hausaufgabengutscheine. Die sind natürlich sehr gefragt. Wer sich indes für die heimische Tierwelt interessiert, erfährt beim Hegering viel über Fuchs, Reh, Hase, Wildschwein, Fasan und all die anderen Tiere des Waldes. „Wir möchten insbesondere den Kindern die Natur näher bringen“, sagt Vorstandsmitglied Jürgen Enning.

Nicht im Wald, sondern im Wasser hat der Lachs gelebt, der frisch geräuchert in einer Glasvitrine thront und darauf wartet, dass die Fettmarktbesucher sein Gewicht schätzen. „Der Fisch kommt aber nicht aus der Vechte. Das ist ein norwegischer Lachs. Wir haben ihn gekauft, zubereitet und geräuchert“, erzählt Benedikt Brink, zweiter Vorsitzender des Metelener Angelsportvereins. Er freut sich, dass recht eifrig geschätzt wird.

Wer noch mehr Lust am Raten hat, der geht zum Stand des Blasorchesters Metelen. Dort gibt es Quizfragen mit Gewinnchancen und eine Fülle an Informationen rund um die verschiedenen Blasinstrumente.

Auf dem Kirchplatz bereiten die Allgemeinen Bürgerschützen am Samstagnachmittag schon mal das Kegelturnier für den Abend vor. „Dann veranstalten wir ein Pokalkegeln. Zehn Mannschaften haben sich angemeldet“, erzählen die Vorstandsmitglieder. Nebenan haben die Vechtefohlen ihr Zelt aufgeschlagen. Klar, dass beim Fanclub des Vereins Borussia Mönchen- Gladbach auch Treffsicherheit gefordert ist. Den Siegern winken Präsentkörbe und ein echter Fußball.

Auch aus den umliegenden Orten sind verschiedene Ausstellerinnen und Aussteller vertreten. Die Ochtruperinnen Marlies Winter und Alwine Jürgens zum Beispiel bieten eine reiche Auswahl an Filztaschen und extravaganten Näharbeiten an. Und Karin Haverkock aus Leer präsentiert, dass man aus altem Porzellan Vogelhäuschen, Etagères und andere brauchbare Dinge gestalten kann.

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