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Vorbereitung für den neuen Rasenplatz

Pappeln fallen noch im Februar

Metelen

Forstarbeiten sind noch bis zum Ende dieses Monats möglich. Für Projekte in Metelen werden deshalb bis Ende Februar die Pappeln an der Vechte neben dem neuen Rasenplatz, Bäume hinter dem Gerätehaus und ausgewählte Bäume im Gemeindewald in der Heide fallen.

Von Dieter Huge sive Huwe

Während viele Bäume für den neuen Rasenplatz im Sportzentrum Süd bereits am Boden liegen, müssen die mächtigen Pappeln an der Vechte (im Bildhintergrund) noch gefällt werden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Die Durchsicht bis hinauf zu den Windkraftanlagen auf dem Schöppinger Berg ist für Spaziergänger ungewohnt. Dort, wo bis zu ihrem Abriss die Schwimmhalle des Orts stand, versperrten stets Bäume die Sicht in die Bauerschaft Naendorf und darüber hinaus auf den Horizont. Damit ist es nun vorbei. Rechts und links der Straße, die es künftig in dieser Form nicht mehr geben wird, liegen Birken, Eichen und andere Bäume am Boden. So wurde Platz geschaffen für den neuen Rasenplatz, der dort entstehen wird.

Doch damit allein ist es noch nicht getan: Auch die mächtigen Pappeln an der Vechte, die bereits viele Jahrzehnte alt sind, werden noch in diesem Monat gefällt. Das bestätigte auf Anfrage dieser Zeitung Bauamtsleiter Stefan Weßling. Bereits in einer der vergangenen Sitzungen des Bauausschusses hatte Weßling über diese Maßnahme informiert. Sie steht auch im Zusammenhang mit der Anlage der Tribüne, die sich zur Vechteseite hin an den Rasenplatz anschließt.

Die Kettensägen werden ferner hinter dem Spritzenhaus kreischen. Die dortigen Bäume müssen für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses und die Anlage der Zufahrt sowie der Parkplätze weichen. Auch diese Maßnahme muss bis Ende Februar beendet sein, da anschließend die Brutsaison der Vögel beginnt.

Gearbeitet wird ferner noch bis Ende des Monats im Gemeindewald gegenüber dem vormaligen Heidehotel. Auf einem Hektar Waldfläche soll hier Platz geschaffen werden für den künftigen Bürger- und Jubiläumswald. „Das Waldstück ist seit Jahren nicht gepflegt worden“, berichtet Weßling auf Anfrage dieser Zeitung. Erste Entnahmen von atypischen Gehölzen werden daher noch bis März erfolgen. Auch Birkenaufschlag soll entfernt werden. In den Lücken des Waldgebietes haben Menschen, die einen Baum aus bestimmtem Anlass pflanzen wollen (Hochzeit, Altersjubiläum), ab Herbst Möglichkeit, entsprechendes zu veranlassen.

Der Bauamtsleiter machte deutlich, dass der kommunale Wald als solcher erhalten werden wird: „Wir wollen dort auch keine Bänke oder ähnliches aufstellen.“ Lediglich Plaketten an den Bäumen sollen erkennbar machen, wer gespendet hat. Der Spender oder die Spenderin können ferner eine Urkunde bekommen.

Bei den Neuanpflanzungen soll außerdem auf Sorten zurückgegriffen werden, welche die Folgen des Klimawandels besser verkraften als beispielsweise die Fichten.

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