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St.-Sophien-Haus feiert Geburtstag

Seit 40 Jahren im Zentrum von Metelen verankert

metelen

Seit 40 Jahren ist das St.-Sophienhaus fest im Zentrum der Gemeinde Metelen verankert. Der Geburtstag wurde nun groß gefeiert.

Feierten zusammen das 40-jährige Bestehen des St.-Sophien-Hauses: Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Festgäste, unter anderem der stellvertretende Bürgermeister, Wolfgang Ransmann (ganz links) und der ehemalige Geschäftsführer Rolf Schürmann (ganz rechts). Foto: privat

Mit einem Festgottesdienst und Grußworten beging die Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Metelen ihr 40-jähriges Bestehen. 17 Bewohnerinnen und Bewohner, die bereits von Anfang an im St.-Sophien-Haus leben, wurden geehrt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir heute auf eine lange und erfolgreiche Arbeit zurückblicken dürfen“, sagte Franz Ruhwinkel, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Tectum Caritas GmbH. Die Einrichtung sei nun zwar 40 Jahre alt, aber das Gebäude jedoch erst zehn Jahre jung und damit „noch ziemlich frisch. Es bietet topmoderne Bedingungen“. Pastor Thomas Stapper feierte im Festzelt den Jubiläumsgottesdienst. „Seit 40 Jahren gehört das St.-Sophien-Haus ganz selbstverständlich zu Metelen. Es ist schön, dass es mitten im Ort ist.“

In seiner Predigt ging Pastor Stapper auf das Motto des Tages „Leuchtender Regenbogen – Wir fühlen uns geborgen im St.-Sophien-Haus“ ein. Der Regenbogen sei seit Urzeiten das Zeichen für Gottes Freundschaft mit den Menschen.

Geschäftsführer Gregor Wortmann ging in seiner Rede auf die umfangreichen Veränderungen ein, die in den 40 Jahren des Bestehens durchgeführt wurden. Schon ab 1984 wurden zusätzliche Wohngruppen außerhalb der Stammeinrichtung eingerichtet. Auch eine Kurzzeitunterbringung ging schon früh in Betrieb.

Ab 2004 entwickelte die Geschäftsführung der Tectum Caritas das Konzept für eine neue Wohneinrichtung für 24 Personen. Das bedeutete auch, dass sowohl viele Bewohnerinnen und Bewohner als auch Mitarbeitende nach Burgsteinfurt in die neue Einrichtung Wohnen am Irisgarten umzogen. Ab 2011 konnten dann auch die übrigen Umzüge der Bewohnerinnen und Bewohner in das neue St.-Sophien-Haus erfolgen.

Die Einrichtung neuer Außenwohngruppen, die Verlegung von 16 stationären Plätzen in das neue Tectum-Wohnhaus in Altenberge im vergangenen Jahr und der Start des Intensiv Ambulanten Wohnen (IAW) zeigen, dass sich das St.-Sophien-Haus stetig weiterentwickelt hat. „Diese Entwicklungen werden von der Leiterin, Andrea Kielmann, und dem gesamten Team mit viel Schwung und neuen Ansätzen umsichtig gestaltet“, so Wortmann. „Wir blicken heute auf ein zeitgemäßes Wohnangebot, in dem sich insgesamt 61 Bewohnerinnen und Bewohner in den verschiedenen Betreuungs- und Wohnformen wohl fühlen.“

In seiner Rede überbrachte der stellvertretende Bürgermeister Wolfgang Ransmann die Grüße der Gemeinde Metelen. „Nicht zuletzt durch die Nähe zum Ortskern ist die Integration der Bewohner schnell und gut gelungen“, betonte Ransmann. Für die erfolgreiche Arbeit bedankte er sich ausdrücklich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des St.-Sophien-Hauses. „Bleiben Sie weiter so engagiert, dann werden sie auch weiterhin ein Pfeiler der Metelener Gesellschaft sein“.

André Herking vom Bewohnerbeirat dankte stellvertretend für die Bewohnerinnen und Bewohner in seiner Ansprache allen Mitarbeitenden dafür, „dass wir im St.-Sophien-Haus ein Zuhause gefunden haben.“

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