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Vorbereitungen zum Fettmarkt

Testpflicht gilt auch für Schulkinder

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Nur noch wenige Tage sind es, bis der Fettmarkt eröffnet. Bis es am Wochenende soweit ist, gibt es noch einiges zu tun für die beiden Organisatorinnen Heike Segeler und Antje Schmies-Hoffmann. Neu in diesem Jahr sind für die beiden die Planung der Corona-Auflagen.

Von Martin Weßeling

Heike Segeler (l.) und Antje Schmies-Hoffmann haben mit der Organisation des Fettmarktes gut zu tun – und ihre gute Laune nicht verloren. Foto: Martin Weßeling

Im Rathausbüro von Heike Segeler und Antje Schmies-Hoffmann wird es langsam aber sicher etwas eng. Dort, wo normalerweise sachliche und gut strukturierte Ordnung herrscht, türmen sich Flyer, Prospekte, Akten und Pläne. Alle sind für den Fettmarkt an diesem Wochenende (23. und 24. Oktober) im Zentrum der Gemeinde bestimmt.

Während Segeler sich noch in die Besonderheiten des gesellschaftlichen Jahreshöhepunkts einarbeiten muss, blickt Schmies-Hoffmann mit der Erfahrung von gut zwei Jahrzehnten Fettmarkt-Organisation auf den sehr gut gefüllten Schreibtisch. „Keine Panik, das ist immer so, kurz vor der Veranstaltung. Mal sagen Aussteller ab, dann kommen wieder neue hinzu. Es gibt es einfach jede Menge Fragen. Aber das ist ganz normal. Wir kriegen es hin“, sagt die 70-Jährige, die „ihr“ Event nun in die Hände der jüngeren Kollegin legt – und sicher ist: „Sie wird das ganz sicher genau so gut schaffen.“

Maskenpflicht in geschlossenen Räumen

Routine ist die eine Sache, Corona allerdings eine ganz andere. Diese Erfahrung machten die beiden engagierten Organisatorinnen bereits. Beim Fettmarkt sind besondere Umstände zu beachten. Eine Maskenpflicht gilt nur in geschlossenen Räumen und nicht unter freiem Himmel, so lange die Mindestabstände eingehalten werden. Zudem gelten die zum geflügelten Wort gewordenen 3G-Regeln. Wer vom Coronavirus genesen, dagegen geimpft oder negativ getestet ist, darf kommen und den Markt in vollen Zügen genießen. Doch gerade beim Begriff getestet gibt es gewisse Spitzfindigkeiten zu beachten. „Es geht um die Schulkinder“, sagt Heike Segeler. „Für sie gilt in der Schule keine Testpflicht. Doch für den Fettmarkt müssen auch sie einen Negativ-Test vorweisen. Es wird definitiv Kontrollen geben – zumindest stichprobenartig.“

Ansonsten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Antje Schmies-Hoffmann weist noch einmal auf die Möglichkeit hin, an beiden Tagen einen Flohmarkt rund um den Kirchplatz zu organisieren: „Die Leute sollen einfach kommen, am Samstag ab 12 Uhr und am Sonntag ab 10 Uhr. Wir kriegen das schon hin.“

Rahmenbedingungen für den Marktbesuch

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