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Endoprothetikzentrum im Marienhospital

Neue OP-Methoden sollen Standard werden

Steinfurt

Viele Deutsche haben Hüft- und Knieprobleme, brauchen unter Umständen irgendwann neue Gelenke. Am UKM Marienhospital in Steinfurt sind die dafür notwendigen Operationen ab sofort auch minimalinvasiv möglich.

Dr. Christoph König (l.) ist neuer Chefarzt des Endoprothetikzentrums. Dr. Marcel-Phillip Henrichs (r.) ist als leitender Oberarzt neu im Team. Die beiden arbeiten ab sofort mit Dr. Andrea Pokornà (2.v.l.), Dr. Christoph Schulte (fehlt auf dem Bild) und dem bisherigen Leiter Hans-Ulrich Sembowski (2.v.r.) zusammen. Foto: MHS/kk

Das Team ist größer, die OP-Methoden sind moderner geworden. Es ist Bewegung im Endoprothetik-Zentrum im UKM Marienhospital in Steinfurt. Dort ist seit kurzem Dr. Christoph König neuer Chefarzt der Abteilung. Während seiner Ausbildung und an früheren Tätigkeitsstätten hat er sich auf minimalinvasive Hüft-Operationstechniken spezialisiert.

Diese können ab sofort auch im Steinfurter Krankenhaus eingesetzt werden. Die minimalinvasive OP-Methode kann sowohl für gelenkerhaltene Eingriffe und Hüftersatz-Prothesen als auch für den Austausch künstlicher Gelenke – die sogenannte die Revisionsendoprothetik – angewandt werden.

Muskulatur wird bei OP nicht verletzt

„Dieses Verfahren möchte ich in meiner Abteilung voranbringen und als Standard etablieren“, erklärt der 44-Jährige, der mit Dr. Marcel-Philipp Henrichs auch einen erfahrenen leitenden Oberarzt ans MHS mitgebracht hat. König: „Minimalinvasive OP haben den Vorteil, dass sie gewebe- und muskelschonender sind. Das heißt, die Patientinnen und Patienten haben weniger Schmerzen und schneller wieder volle Kraft sowie ein sicheres Gangbild. Die Muskulatur wird bei dieser OP Methode nicht verletzt.“

In der Kniegelenksendoprothetik bestehen langjährige Erfahrungen mit Individualprothesen und roboterassistierten Prothesenimplantationen für Teil- und Vollprothesen. Auch dort kommen gewebeschonende OP-Methoden zum Einsatz. Im Rahmen der Knieendoprothetik können auch Beinfehlstellungen (O-Bein, X- Bein) korrigiert werden.

Team wird größer

Für die Leitung des Endoprothetikzentrums bedeutet die Vergrößerung des Teams auch einen Generationenwechsel. Hans-Ulrich Sembowski hat das Zentrum rund 25 Jahre lang geleitet, zunächst am Standort in Emsdetten, später in Steinfurt. Sembowski gehört genau wie Dr. Andrea Pokorná und Dr. Christoph Schulte weiterhin zum festen Team, teilt das MHS mit.

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