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Augustinus-Altenzentrum und Eva-von-Tiele-Wincklerhaus 

Reaktion auf neue Testverordnung: Angehörige müssen mehr Zeit investieren

Nordwalde

Besucherinnen und Besucher des St.-Augustinus-Altenzentrums oder des Eva-von-Tiele-Wincklerhaus müssen derzeit etwas mehr Zeit mitbringen.

-ter-

Kostenlos sind die Antigen-Schnelltests seit Juli grundsätzlich nicht mehr. Auf Staatskosten wird es Coronatests nach der neuen Testverordnung des Bundes künftig nur noch für Risiko- und weitere bestimmte Gruppen geben. Andere Personen müssen für die sogenannten Bürgertests drei Euro Selbstbeteiligung zahlen.

Im St.-Augustinus-Altenzentrum wird die Verordnung so gehandhabt, dass es Möglichkeiten zur Testung für Besucher und Mitarbeiter gibt. „An fünf Werktagen in der Woche haben wir zu bestimmten Zeiten die Möglichkeit, Tests durchzuführen“, erklärte Einrichtungsleiterin Martina Gottdang. Für Besucher von Einrichtungsbewohnern und Bewohnerinnen sei es etwas schwieriger geworden. Wer sich vorher in einem Testzentrum kostenlos testen lassen möchte, für den sei ein schriftlicher Formulierungsvorschlag vorbereitet worden, den man Besuchern mitgeben könne. „Am besten ist es, beim ersten Mal persönlich hierher zu kommen, die Kontaktdaten mit Datum und Uhrzeit auszufüllen und dann können wir ausgedruckte Formulare ohne Datum mitgeben“, erläuterte Gottdang. Und falls einmal alle Stricke reißen sollten, könne man auch außerhalb der festgelegten Zeiten, die auf der Internetseite des Augustinushauses stehen, einen Test durchführen.

Testen

Im Eva-von-Tiele-Winckler-Haus gilt ebenfalls, dass jeder Besucher und jede Besucherin einen gültigen Test haben muss. Die kostenlose Möglichkeit dazu besteht im Haus. „Es war klar, dass die Testverordnung zum 30. Juni ausläuft“, stellte Einrichtungsleiterin Heike Schulz fest. Natürlich müssten Menschen, die etwa Angehörige im Haus besuchen wollen, ein bisschen Zeit investieren und das Testergebnis abwarten. „Aber unsere Angehörigen sind in der Beziehung wirklich toll“, lobte Schulz deren Mitarbeit.

Corona

Diejenigen, die vorher schon ein Testzentrum besuchen wollen, könnten einen Selbstauskunftsbogen im Internet herunterladen. Inwieweit die Angaben dort stimmten – dazu habe Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann ja gesagt, ein bisschen Vertrauen müsse man schon haben. Das Formular kann unter https://www.mags.nrw/coronavirus-tests heruntergeladen werden. Es handelt sich hierbei allerdings um eine Handlungshilfe und nicht um ein offizielles Dokument.

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