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Adventsausstellung

Atmosphäre wie auf dem Weihnachtsmarkt

Nordwalde

Gut besucht war die Adventsausstellung am Wochenende in Nordwalde. Zwölf Aussteller haben mit ihren Waren für reichlich Auswahl gesorgt.

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Die Adventsausstellung am Bispinghof war an beiden Tagen gut besucht. Zwölf Aussteller haben mit ihrem Angebot für reichlich Auswahl gesorgt.Im alten Speicher waren die mehr oder weniger zerbrechlichen Waren aufgebaut. Foto: Sigrid Terstegge

Passend zur Adventsausstellung waren am Wochenende die Temperaturen gesunken. Die Hobbykünstler rund um Anke Keukenbrink und Doris Böckenfeld waren fleißig gewesen und hatten reichlich Dekoratives und Nützliches hergestellt. Insgesamt haben sich zwölf Aussteller beteiligt. „Hier draußen auf dem Bispinghof ist es eigentlich auch schön“, meinte Keukenbrink. Der Ort habe eine Atmosphäre wie auf einem Weihnachtsmarkt. Wegen Bauarbeiten ist das Herrenhaus im Gegensatz zu den Vorjahren derzeit nicht nutzbar. Anstelle der Treppe klafft ein großes Loch über alle Etagen in der Hauswand. Dort soll der Aufzug gebaut werden. Also hatten die meisten Hobbykünstler ihre Waren in Zelten aufgebaut. Die ganz zerbrechlichen Dinge aus hauchdünnem Glas, handbemaltem Porzellan und Papier sowie Karton gab es im alten Speicher.

„Die Menschen haben gute Kauflaune“, freute sich Organisatorin Keukenbrink.

Eröffnung war um 14 Uhr. Anschließend haben sich die Besucherinnen und Besucher sozusagen die Klinke in die Hand gegeben. Bereits nach gut einer Stunde waren die Pfadfinder schon in Sorge, ob es für Sonntag noch Kuchen gibt. Die Gruppe hatten nämlich die Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Wurst vom Schwenkgrill und Punsch mit und ohne Schuss übernommen. Natürlich gab es noch Nachschub. „Die Aussteller haben gebacken“, erklärte Keukenbrink.

Neu im Angebot waren Spüllappen aus Baumwolle, nach Gebrauch bei 60 oder 90 Grad waschbar. Da muss nichts aus Kunststoff weggeworfen werden. Nachhaltige Abschminkpads aus Baumwolle hat Ulrike Ratert verkauft. „Dazu gibt es einen Wäschebeutel für die Waschmaschine, in dem die Pads dann gewaschen werden können, ohne dass sie verloren gehen“, so Ratert. Unikate aus Leder und Stoff näht Bärbel Fillers-Lehmann aus Altenberge.

Überraschende Bilder mit Tiefe und Fundstücken aus der Ostsee malt Ursula Linz. „Den Bernstein habe ich jetzt einmal gekauft“, erläutert Linz. Drei winzige Stückchen hat sie auf einer Leinwand befestigt und als Körper für kleine Vögelchen benutzt, die auf einem Baum sitzen. So geht sie auch bei vom Meer rundgeschliffenen bunten Glasscherben vor, die Ausgangspunkt für Gemälde werden. Aquarellmalerei ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit. Kartons verarbeitet sie zu Kunstwerken, indem sie eine Schicht Pappe mit kleinen Messerchen aufritzt und dann die geschaffene Form mit Pinsel und Farbe ergänzt.

„Der Eintritt zum Gelände von einem Euro pro Person geht übrigens an den Förderverein Bispinghof“, erklärte Keukenbrink noch.

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