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Acht Elektroroller können geliehen werden

Ausfahrt mit einem E-Scooter testen

Nordwalde

Auch in Nordwalde mal einen E-Scooter testen, selbst wenn man keinen eigenen besitzt? Das ist jetzt möglich. Drei Wochen lang können bis zu acht Elektroroller kostenfrei ausgeliehen werden. Um die Organisation kümmert sich das Jugendparlament.

-vera-

Unterstützen die E-Scooter-Aktion (v.l.): Norbert Lüssem (Westenergie), Bürgermeisterin Sonja Schemmann, Lutz Rabing (Jugendparlament) und Klimaschutzmanagerin Vera Edeling. Foto: Vera Szybalski

Die Premiere war ein Erfolg, deshalb wiederholen die Gemeinde Nordwalde, das Jugendparlament und Energiedienstleister Westenergie ihre E-Scooter-Aktion von vor zwei Jahren. Bis zum 22. September (Donnerstag) können Interessierte die elektrischen Roller ausleihen. „Diesmal haben wir drei Wochen“, sagt Klimaschutzmanagerin Vera Edeling über den längerem Aktionszeitraum. „Denn als wir das das letzte Mal gemacht haben, wären noch ein paar Interessenten gewesen.“

Organisiert werden die Buchungen, Ausgabe und Rücknahme der E-Scooter vom Nordwalder Jugendparlament. Wer einen, zwei oder alle acht nutzen möchte, kann bei den Jugendlichen anfragen, ob am gewünschten Tag noch Roller frei sind. Vor zwei Jahren haben einige Gruppen aus Familienmitgliedern, Freundinnen und Freunden oder Nachbarinnen und Nachbarn die Möglichkeit wahrgenommen, die E-Scooter zu testen. Unter der Woche können die Roller zwischen 16 und 21 Uhr, am Wochenende zwischen 10 und 21 Uhr ausgeliehen werden. Einige Buchungen hat das Jugendparlament schon entgegengenommen, andere Zeiten sind aber noch frei.

Bei Interesse an einer kostenlosen Testfahrt können die Jupa-Mitglieder Johanna Elshoff unter Telefon 01 60 / 98 99 12 19, Sonja Bölling unter Telefon 01 51 / 28 75 07 71, Sina Henrichmann unter Telefon 01 57 / 89 67 99 08 oder Marion Große Lanwer unter Telefon 01 57 / 30 16 99 12 telefonisch und per WhatsApp kontaktiert werden. Es hilft, wenn die Interessierten bei der Anfrage bereits angeben, was sie vorhaben und damit wie lange sie den Roller benötigen.

Die E-Scooter haben eine Reichweite von 15 bis 20 Kilometern, je nach Fahrweise und Straßenverhältnissen. Sie sind damit vor allem für Kurzstrecken geeignet, die sonst vielleicht mit dem Auto absolviert werden. Oft sei das Wegstück zwischen dem ÖPNV und dem eigentlichen Ziel der Grund, warum Bürgerinnen und Bürger nicht auf Bus und Bahn umsteigen, so die Westenergie. „Genau diese Lücke füllen die wendigen E-Scooter und entlasten damit nicht nur den Straßenverkehr, sondern stellen auch eine klimafreundliche Alternative zum Auto dar“, erklärt Kommunalmanager Norbert Lüssem. Die Roller erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h. Ausgeliehen werden können sie lediglich von Personen ab 16 Jahren. Es muss ein Personalausweis vorgelegt werden. Danach gibt es eine kurze Einweisung.

Wer einen der E-Scooter testet, bekommt dazu einen Helm und ein Schloss. Es besteht eine Helmpflicht. Aufgeladen werden die Roller an der Wichernschule. Je nachdem, wie lange und weit man den E-Scooter fahren will, sollte die Fahrweise angepasst werden. Denn: „Wenn der Akku leer ist, muss man zurück schieben“, sagt Lutz Rabing vom Jugendparlament.

Bürgermeisterin Sonja Schemmann lobt das Engagement der Jugendlichen bei der E-Scooter-Aktion: „Die machen das rein ehrenamtlich. Das finde ich einfach toll.“ Die Ausleihe der E-Scooter ist zwar kostenfrei. Wer dem Jugendparlament aber etwas Gutes tun wolle, könne den Mitgliedern gerne etwas für die Kaffeekasse geben.

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