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Feuer im Scheddebrock in der Nacht zu Montag

„Bernardus Alm“ brennt nieder

Nordwalde

Die „Bernardus Alm“ ist abgebrannt. Bei dem nächtlichen Feuer wurde niemand verletzt, die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses waren nicht zu Hause. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt. Das Gebäude kann nicht betreten werden. Es herrscht akute Einsturzgefahr.

Von Vera Szybalski

Im Scheddebrock brannte in der Nacht zu Montag die „Bernardus Alm“ komplett aus. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr löschte den Brand. Foto: Sigrid Terstegge

Bei einem Brand im Scheddebrock ist in der Nacht zu Montag die „Bernardus Alm“ zerstört worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brannte zunächst der Dachstuhl des Hauses, in dessen Erdgeschoss sich die Gaststätte befand. In der Etage darüber wohnte die vierköpfige Familie, die die „Bernardus Alm“ betrieben hat. Sie war zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause. Personen kamen deshalb nicht zu Schaden.

Als die Kameraden der Nordwalder Feuerwehr gegen 1.30 Uhr im Scheddebrock eintrafen, hatte sich das Feuer ausgebreitet. Die Flammen griffen vom Dachstuhl auf das Erdgeschoss über. Es entwickelte sich erheblicher Rauch. „Kurz nach unserem Eintreffen ist das ganze Gebäude durchgezündet“, sagte Oberbrandmeister Jan Brinkmann. Das gesamte Haus stand in Flammen. Die Brandschützer riefen Vollalarm für die Nordwalder Kameraden aus und orderten eine Drehleiter aus Borghorst, um das Feuer löschen zu können.

Drehleiter kommt zum Einsatz

Da die Polizei die Bewohner des Hauses erreicht hatte, wusste die Feuerwehr, dass keine Personen im Gebäude zu erwarten waren. Der Brand hatte sich so weit ausgedehnt, dass das Haus nicht betreten werden konnte. Die Kameraden löschten die Flammen von außen. Mit der Drehleiter versuchten sie, dem Feuer von oben Herr zu werden.

Über die Ursache ist noch nichts bekannt. Am Montag waren Brandermittler vor Ort, sagte ein Sprecher der Steinfurter Polizei. Wie lange es dauern wird, bis es Erkenntnisse über die Entstehung des Feuers gibt, können die Beamten nicht sagen. Sie schätzten den Schaden zunächst auf 300.000 Euro. Das sei aber lediglich „eine erste Schätzung“, sagte der Polizeisprecher. „Das kann sich noch ändern.“

Video in Kooperation mit dem WDR

Akute Einsturzgefahr

Für die Nordwalder Feuerwehr war der Brand einer der größten Einsätze der vergangenen Jahre. Mit 50 Leuten waren die Kameraden vor Ort. Bis 8 Uhr löschten sie die Flammen und hüllten das Gebäude in einen Schaumteppich, um Glutnester in den Griff bekommen zu können. Am Montagvormittag rückten dann noch mal sieben Feuerwehrleute aus, um Glutnester zu beseitigen. Ein Betreten des Hauses sei aber wegen „akuter Einsturzgefahr“ nicht möglich, sagte Jan Brinkmann.

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