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Männerexerzitien im Kloster Nütschau

Besinnliche Tage in Schleswig-Holstein

Nordwalde

Eine Gruppe von 16 Männern machte sich auf den Weg zum Kloster Nütschau nach Travenbrück in Schleswig-Holstein. Dort absolvierten die Männer geistliche Übungen, die abseits des alltäglichen Lebens zu einer intensiven Besinnung und Begegnung mit Gott führten.

16 Männer verlebten besinnliche Tage im Kloster Nütschau in Schleswig-Holstein Foto: Pfarrgemeinde

Eine Kerze als Symbol des Lichtes, eine Bibel für das Wort Gottes und ein Kreuz, Sinnbild für Jesus unser Bruder, hatten die Männer mit im Gepäck.

„Wie gestalte ich mein Leben?“ Unter diesem Motto machte sich eine Gruppe von 16 Männern auf den Weg zum Kloster Nütschau nach Travenbrück in Schleswig-Holstein. Dort im „Haus St. Ansgar“ fanden die Männer Unterkunft.

Im Wesentlichen ging es nach der Laudes (Morgengebet) und dem Frühstück, mit Rucksack und Wanderstab, raus in die Natur – Gottes Schöpfung. Ludger Weßels und Karl-Heinz Burbank hatten die Strecken für die Wanderungen ausgesucht. Unterwegs gab es Impulse, ausgearbeitet von Klaus Allendorf. Inhaltlich ging es um die eigene Lebensgestaltung. Was ist mein Lebensziel? Wer ist mit mir auf dem Weg? Wo und wie spielt Gott noch eine Rolle in meinem Leben? Wie kann ich mein Leben gestalten, damit man der Erhaltung der Schöpfung gerecht wird? Klimawandel und Hochwasserkatastrophe waren dabei Themen, heißt es in einer Presseinformation der Veranstalter.

Pfarrer Blaise Emebo war mit den Männern auf dem Weg, täglich feierten sie gemeinsam Eucharistie an besonderen Orten. Einen Gottesdienst hatte Andreas Feld vorbereitet und begleitete ihn und die folgenden musikalisch. Ein Tagesausflug ging nach Lübeck. Zur Stadtgeschichte konnte Matthias Kroner einiges erzählen, da er während des Studiums dort einige Zeit lebte. In der Krypta der Probsteikirche „Herz Jesu“ gab es Informationen zu den vier Lübecker Märtyrern. Die Eucharistiefeier zu ihren Ehren in der Krypta war ein besonderes Erlebnis. Die Abende verbrachten die Männer in gemütlicher Runde. Es wurde diskutiert, erzählt und zu den Klängen der Akkordeonspieler Andreas Feld und Klaus Allendorf viel gesungen. Am letzten Abend gab es vom Benediktinerpater Josef van Scharrel Informationen zum Kloster und zum Leben der Benediktiner.

Für jeden Teilnehmer der Männerexerzitien gab es ein kleines Holzkreuz zur Erinnerung an ein paar schöne Tage bei den Männerexerzitien, und für Pfarrer Blaise Emebo gab es eine großzügige Spende als Dank für seine Begleitung auf dem Weg.

Der Termin für die Männerexerzitien im kommenden Jahr wurde festgelegt, sie finden im kommenden Jahr vom 19. bis 23. September statt. 

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