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Hubertusritt des Reit- und Fahrvereins

Beteiligung war nicht besser

Nordwalde

Erstmals fand der Hubertusritt des Reit- und Fahrvereins Nordwalde an einem Samstag statt. Die Beteiligung war allerdings nicht besonders gut.

-ter-

Von der Reithalle aus startete am vergangenen Samstag der Hubertusritt, den der Reit- und Fahrverein Nordwalde organisiert hatte. Foto: ter

Zum ersten Mal hatte der Reit- und Fahrverein Nordwalde (RuF) an einem Samstag zum Hubertusritt eingeladen. „Sonst ist uns oft das Oktoberfest in die Quere gekommen“, erklärte die zweite Vorsitzende Rita Barndt. Da waren sonntags nach der großen Feier etliche Reiter noch nicht unbedingt sattelfest und fehlten. Daher wollte man es jetzt einmal umdrehen, meinte sie. Dennoch war die Beteiligung nicht besser als früher. „Wir werden jetzt beraten, ob wir wieder sonntags starten“, überlegte Barndt.

Planwagen

Immerhin hatten am Samstag zehn Reiter ihre Pferde gesattelt, zwei Kutschen angeschirrt und zwei Planwagen für Nichtreiter waren an Traktoren angehängt worden. Auf dem Reitplatz trafen sich alle und machten sich schon einmal für den Start warm. Ehe es los ging, begrüßte der Master, das ist derjenige, der sozusagen bei dem Ritt das Sagen hat, die Teilnehmenden. In diesem Jahr hatte Markus Melchers das Amt übernommen.

Jagdhornbläser

Das Wetter war besser als erwartet. Mal Sonne, mal Wolken und etwas windig. „Vor zwei Jahren beim letzten Hubertusritt hat es so geregnet, dass wir an der dritten Station tatsächlich abgesattelt und die Pferde nach Hause gefahren haben“, erinnerte Barndt. In diesem Jahr gab es nur zwei kleine Schauer. „Und die waren noch in den Pausen, die wir unterwegs gemacht haben, so dass wir uns immer unterstellen konnten“, berichtete Barndt.

Nachdem die Jagdhornbläser des Hegerings traditionell die Reiter mit Jagdsignalen auf den Weg schickten, setzten sich alle in Bewegung. Vorneweg die Reiter. Dahinter kamen die Kutschen und dann die Planwagen. Über den integrativen Reitweg ging es in Richtung Rohmann. Der Hof Tiemann folgte und bei Rause musste die Straße nach Greven überquert werden. In Weste­rode lag die erste Station beim Lohnunternehmen Melchers. Nach einer kurzen Pause ging es weiter Richtung Kanal und Brook.

Reiterstübchen

Zur Mittagszeit wurde bei Große Brinkhaus Pause gemacht und Reiter wie Pferde versorgt. Beim Dorf zurück wurde der Hof Floer angesteuert. An Flothmann vorbei führte der Weg zurück zur Halle. Zur Kaffeepause gab es reichlich Kuchen. „Da wird immer richtig aufgetischt. Das kann man kaum alles essen“, so Barndt.

Nachdem die Pferde versorgt und teilweise nach Hause gebracht waren, trafen sich die Teilnehmer noch an der Halle im neuen Reiterstübchen zu einem gemütlichen Ausklang

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