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Benefizveranstaltung „Wir wollen Frieden“

Blau-gelbe Ballons steigen auf

Nordwalde

Zum Abschluss des Wahlkampfs hatten sich CDU, SPD, Grüne und FDP zusammengetan: Unter dem Motto „Wir wollen Frieden“ hatten sie zu einer Bürgerbegegnung auf den Marktplatz eingeladen. Die gesammelten Spenden gehen an die Ukraine-Hilfe. Passend zum Thema wurden auch Friedenslieder gespielt und Gedichte vorgetragen.

-ter-

Eine Woche vor der Landtagswahl hatten die Ortsverbände von Foto: Sigrid Terstegge

Statt Wahlkampf jeder für sich, hatten sich am Samstag die CDU, die SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die FDP auf dem Marktplatz zu einer Aktion zusammengetan. „Bürgerbegegnung – Wir wollen Frieden“ hieß es bei der Veranstaltung. Die Idee für die Veranstaltung ist dem FDP-Vorsitzenden Frank Wienker und der CDU-Vorsitzenden Maren Bals gekommen. „Wenn, sollen sich aber alle beteiligen“, meinten beide. Das hat dann auch geklappt.

Es beteiligten sich außerdem noch der Aktionskreis Faire Woche und das Jugendparlament. Vor dem großen Nordwalde-Grafitto hatte sich die Band „Humming Bird“ aufgebaut. Sie spielten Friedenslieder und aufgearbeitete Popsongs, angepasst an die Veranstaltung.

Politik mit dem Einkaufskorb

Natürlich konnte man mit den verschiedenen Parteien reden und sich von ihnen über ihre Politik und die Kandidatinnen sowie Kandidaten informieren lassen. Dazu gab es die üblichen Give-aways wie Kugelschreiber, Windmühlen, Ballons oder auch ganz nachhaltig Chips für den Einkaufswagen aus Holz.

Der Eine-Welt-Laden war mit seinem Verkaufsmobil vor Ort. „Wir haben Pizza gebacken und dazu gibt es noch gespendeten Blechkuchen von Essmann und Schröer“, erläuterte Lilo Paßlick vom Arbeitskreis Faire Woche. Die konnten bei einem Kaffee verzehrt werden – und dann konnte jeder noch einen Geldbetrag in die Spendendose werfen. „Wir machen Politik mit dem Einkaufskorb“, betonte Paßlick.

Wohin die Spenden gehen

An allen Ständen gab es Spendendosen. Schließlich sollte der Erlös an die Ukraine-Hilfe gehen. Auf einem Flyer des DRK, das ebenfalls vor Ort war, wurde genau die momentane Lage erklärt und wofür die Spenden gebraucht werden. Ein Live-Talk ergänzte die Aktion.

Damit den Kindern nicht langweilig wurde, konnten sie entweder Vorlagen mit Stiften bunt malen oder selber der Fantasie freien Lauf lassen. Blau-gelbe Ballons – die Farben der Ukraine – stiegen leuchtend in den Himmel. Schließlich las Ulrich Nicklaus noch von Bertolt Brecht „Fragen eines lesenden Arbeiters“ und Günter Müller trug das Manifest „Dann gibt es nur eines“ von Wolfgang Borchert vor. Bei beiden geht es um die Sinnlosigkeit von Kriegen.

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