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Nur an zwei Samstagen Infostände auf dem Marktplatz

Das Wahlbüro öffnet am Freitag

Nordwalde

Die ersten Wähler können in Nordwalde schon am Freitag ihre Stimme abgeben. Dann öffnet das Wahlbüro erstmals. Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hilgenbrink macht aber auf die Briefwahl aufmerksam: „Das ist der sicherste und kontaktfreie Weg.“

Vera Szybalski

Es ist unverkennbar im Ort: Die Kommunalwahl steht bald an. Ab Freitag kann im Wahlbüro gewählt werden. Foto: Vera Szybalski

An Stellwänden und Laternen hängen Wahlplakate, die ersten Parteien haben an Wahlständen Kontakt zu den Bürgern gesucht – es ist nicht zu übersehen, dass am 13. September gewählt wird. Bis kommenden Samstag bekommen die wahlberechtigten Nordwalder ihre Benachrichtigungskarte zugeschickt. Die ersten Wähler könnten schon am Freitag (21. August) ihre Stimme abgeben: Dann öffnet das Wahlbüro in der Nebenstelle der Gemeindeverwaltung erstmals.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie rät Ordnungsamtsleiterin Dagmar Hilgenbrink zur Briefwahl: „Es wäre schön, wenn möglichst viele per Briefwahl wählen. Das ist der sicherste und kontaktfreie Weg.“ Die Briefwahl kann online auf der Homepage der Gemeinde oder mit der Wahlbenachrichtigungskarte beantragt werden. Die Briefwahlunterlagen werden dann per Post an die Wähler verschickt. Wird der Wahlbrief per Post zurückgeschickt, sollte er spätestens am 10. September eingeworfen werden.

Wahlstände an zwei Samstagen

Die Pandemie hat Auswirkungen auf praktisch alle Lebensbereiche und macht natürlich auch vor dem Wahlkampf nicht halt. Der direkte Kontakt mit möglichen Wählern ist nur eingeschränkt möglich, nicht nur das Bürgergespräch an der Haustür ist für die Wahlkämpfer schwieriger geworden. Ihre Wahlstände auf dem Marktplatz aufbauen dürfen die Parteien auch nur an zwei Samstagen – es ist vorgesehen, dass am 29. August die Bürgermeisterkandidaten und Landratskandidaten für sich werben und am 5. September die Parteien und Wählergemeinschaft.

„Wir können die Stände nicht so eng zusammenpacken wie früher“, sagt Dagmar Hilgenbrink. Fünf Landratskandidaten, zwei Bürgermeisterkandidaten, vier Parteien, eine Wählergemeinschaft, dazu theoretisch noch die Linke und die AfD: „Die kann ich unmöglich alle auf einem Platz unterbringen“, erklärt Hilgenbrink die Aufteilung auf zwei Samstage. Der Rathausvorplatz wird an den beiden Tagen gesperrt.

Wahlbüro von montags bis freitags offen

Das ist auch ein Grund dafür, dass lediglich an zwei und nicht an vier Samstagen Wahlstände auf dem Marktplatz aufgebaut werden dürfen: „Ich muss allen gerecht werden“, sagt Hilgenbrink – Wahlkämpfern ebenso wie Marktbeschickern und Besuchern. Die Parteien können ansonsten natürlich auf Privatgelände mit Infoständen für sich werben.

Das Wahlbüro in der Nebenstelle der Gemeindeverwaltung an der Bispingallee 48 hat ab Freitag (21. August) immer montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Wer wahlberechtigt ist, bis Sonntag (23. August) aber keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten hat, kann sich an Dagmar Hilgenbrink (Telefon 0 25 73 / 92 91 01 oder E-Mail hilgenbrink@nordwalde.de) wenden.

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