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Reitverein verteilt 420 Tüten an Kinder

Der Nikolaus reist mit Pferden an

Nordwalde

Die himmlischen Vertreterinnen und Vertreter reisten in Kutschen an und hatten ganz besonderes Gepäck: Nikolaus, Knecht Ruprecht und die Engelchen vom Reit- und Fahrverein Nordwalde brachten Kindern und Jubilaren insgesamt 420 Tüten mit Naschereien und Obst.

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Nikolaus, Knecht Ruprecht und die Engelchen machten sich mit Kutschen auf den Weg zu Kindern und Jubilaren, um 420 Tüten mit Naschereien und Obst auszuhändigen. Foto: Sigrid Terstegge

Welch ein Glück, dass Nikolaus, Knecht Ruprecht und die Engelchen alle wetterfeste Kleidung haben. Mit der Kutsche fuhren die von Kindern meistens freudig begrüßten himmlischen Vertreter am Sonntag durch das Dorf und seine Bauerschaften bis nach Reckenfeld. Rund 420 Tüten mit Naschereien und Obst mussten an Mädchen und Jungen ausgeliefert werden.

Nicht nur die Menschen, auch die Pferde waren passend zum Thema verkleidet. Foto: Sigrid Terstegge

„Wir haben sechs Kutschen und ein Auto im Einsatz“, erklärte Franz-Josef Melchers, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins (RuF). Das Auto wurde gebraucht, um den Nikolaus nach Altenberge, Laer und Borghorst zu bringen, wohin er ebenfalls eingeladen worden war. Normalerweise veranstaltete der Reit- und Fahrverein immer eine Weihnachtsfeier, auf der Kinder sowie Jubilarinnen und Jubilare beschenkt wurden. Das ist wegen Corona nicht möglich. Also sind bereits im vergangenen Jahr die Nikolaustüten – damals noch 160 an der Zahl – mit Pferd und Kutsche herumgebracht worden. Übrigens auch zu Nichtmitgliedern. „In diesem Jahr haben sich die Bestellungen dann vervielfacht“, erläuterte Rita Barndt, zweite Vorsitzende des RuF.

Mit sechs Kutschen und einem Auto zogen sie los. Foto: Sigrid Terstegge

Mit Sicherheit haben viele Kinder große Augen gemacht, als die festlich geschmückten Kutschen an ihren Haustüren Station machten. Knecht Ruprecht fand vor allen Dingen gar keine Zeit, die Rute zu gebrauchen, denn er hatte die Zügel in der Hand. Lichtergirlanden verzierten die Kutschen und die Zugpferde wie auch Ponys hatten alle rot-weiße Decken gegen die Kälte, ebensolche Mützen auf dem Kopf oder waren sogar mit einem Geweih als Rentiere verkleidet. Auch die Jubilare bekamen Besuch vom Nikolaus. Schade, dass statt des Regens nicht ein bisschen Schnee vom Himmel fiel.

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